AKTUELLES AUS DEM TOURISMUS

 

Prognosen für den Schweizer Tourismus

Die Sommersaison wird für den Schweizer Tourismus positiv ausfallen. Die Zahl der Übernachtungen wird um 4.7% steigen. Spielt das Wetter mit und bringt mehr Schnee als im vergangenen Winter, wird das Wachstum der Logiernächte in der kommenden Wintersaison mit 3.6% robust ausfallen. Erstmals sollten die Touristen aus den Nachbarländern wieder positiv zu diesem Ergebnis beitragen. In den nächsten Jahren kommen weiterhin kräftige Impulse für den Tourismus aus den Fernmärkten. Insbesondere wird China zu einem immer wichtigeren Tourismusmarkt.

Prognosen für den Schweizer Tourismus - Oktober 2017 (PDF, 592 kB, 26.10.2017)

 

Neue Tourismusstrategie des Bundes

Bern, 15.11.2017 - Der Bundesrat hat am 15. November 2017 die neue Tourismusstrategie des Bundes gutgeheissen. Damit werden die Rahmenbedingungen für den Schweizer Tourismus verbessert. Konkret sollen das Unternehmertum gefördert, die Chancen der Digitalisierung genutzt sowie die Attraktivität des Angebots und der Marktauftritt gestärkt werden.

Aufgrund des sich rasch wandelnden Umfelds hat der Bundesrat eine neue Strategie verabschiedet, die jene von 2010 ersetzt. Damit wird die Tourismuspolitik des Bundes auf die wichtigsten Herausforderungen des Schweizer Tourismus ausgerichtet.  

Nachfolgend werden die wichtigsten Aktivitäten und Massnahmen der neuen Tourismusstrategie aufgeführt:

Koordination

Der Bundesrat will eine verstärkte Koordination und Kooperation zwischen den für den Tourismus relevanten Politikbereichen. Vermehrte themen- und projektspezifische Zusammenarbeit im Rahmen von spezifischen Arbeitsgruppen ist notwendig, um neue Handlungsoptionen und Lösungsansätze zu entwickeln: Etwa hinsichtlich der Erhaltung und Stärkung der landschaftlichen und baukulturellen Qualitäten des Tourismusstandortes Schweiz. Wichtige Themen sind auch die unterdurchschnittliche Produktivität oder die zunehmende Regulierungsdichte. Vorgesehen ist die Bearbeitung von ein bis zwei Themen pro Jahr. 

Unternehmertum

Der Förderung des Unternehmertums wird in der Tourismuspolitik des Bundes eine grosse Bedeutung beigemessen. Im Vordergrund stehen die Steigerung der Produktivität der Tourismusunternehmen sowie die Unterstützung des Strukturwandels. Ein tourismusfreundliches Regulierungsumfeld soll angestrebt werden, indem Entlastungsmassnahmen bei relevanten Regulierungen geprüft werden. Insbesondere mit der Befähigung der Akteure, wie z.B. mit der Intensivierung der Start-up-Förderung und des Coachings in Zusammenarbeit mit Innosuisse, soll ein Beitrag zur Förderung des Unternehmertums im Schweizer Tourismus geleistet werden.  

Digitalisierung

Die Qualifizierung, die Motivation und die Innovationskraft der Mitarbeitenden sind Kernelemente des touristischen Erfolgs. Es wird ein zunehmender Bedarf an digitalen Skills in praktisch allen Bereichen sowie ein zunehmender Bedarf an qualifizierten IKT-Fachkräften festgestellt. In diesem Zusammenhang wird die Zusammenarbeit zwischen SBFI und SECO verstärkt. Zudem wird mit einer gezielten Projektförderung durch die verschiedenen Förderinstrumente wie beispielsweise Innotour und die Neue Regionalpolitik die digitale Transformation unterstützt. Das veränderte Reiseverhalten und die immer stärker ausdifferenzierten Gästebedürfnisse erfordern einen klaren Gästefokus und ein präzises Marketing. Mit Blick auf die Marketingorganisation Schweiz Tourismus geht es dabei um die Weiterentwicklung der Webplattform MySwitzerland. 

Investitionen

Im heutigen Wettbewerbsumfeld und insbesondere mit den eingeschränkten Renditeaussichten im Tourismus sind touristische Infrastrukturinvestitionen eine grosse Herausforderung. Die verschiedenen bestehenden und neuen Investitionsförder- und Finanzierungsmodelle sollen im Rahmen einer Arbeitsgruppe aufgearbeitet und beurteilt werden. Ziel ist es, eine Auslegeordnung zur aktuellen Investitionsförderung im Schweizer Tourismus zu erstellen sowie allfälligen Weiterentwicklungsbedarf zu identifizieren.

Die Umsetzung sowie die Wirkung der neuen Tourismusstrategie werden regelmässig überprüft. Hierzu wird eine Begleitgruppe den Umsetzungsprozess begleiten. 

Seit 2010 hat sich der Tourismus drastisch verändert. Faktoren wie die starke Aufwertung des Schweizer Franken und die Digitalisierung haben den Tourismus teilweise massivgeprägt. Die städtischen Gebiete haben sich positiv entwickelt, während der ländlich-alpine Raum markante Rückgänge verzeichnet hat. In diesem Zusammenhang hat das Parlament für die Periode 2016-2019 neben ordentlichen Mitteln von CHF 440 Mio. ein Impulsprogramm in der Höhe von CHF 210 Mio. verabschiedet. Zudem wurde das Zusatzdarlehen an die Schweizerische Gesellschaft für Hotelkredit von CHF 100 Mio. bis 2019 verlängert.

 

Tollwutfall im Kanton Neuenburg: Durch Fledermausbiss infizierte Person

Das Bundesamt für Gesundheit ist darüber informiert worden, dass bei einer kranken Fledermaus das Tollwut-Virus nachgewiesen wurde. Ein Spaziergänger hatte das Tier im Kanton Neuenburg einge-sammelt und wurde dabei gebissen. Die Gesundheitsbehörden des Kantons Neuenburg haben die Medien am 7. August über diesen Vorfall informiert. http://www.ne.ch/medias/Pages/170807_Cas-de-rage-d... 

In diesem Zusammenhang ruft das BAG folgende Aspekte in Erinnerung: 

 Mit Tollwut infizierte Fledermäuse finden sich praktisch auf der ganzen Erde, aber nur sehr selten in der Schweiz. Seit 2002 wurde kein Fall mehr gemeldet. 

 Herumirrende Wild- oder Haustiere sollten nie berührt werden, insbesondere, wenn sie sich abnormal, bzw. auffällig, verhalten. Bei Bedarf sollten Spezialisten (Wildhüter, Veterinäre) herbeigerufen werden. 

 Wird eine Person gebissen, muss die Wunde mit Wasser und Seife ausgewaschen und schnell medizinische Hilfe geholt werden. Unbehandelt führt die Tollwut zum Tod. 

 Bezogen auf die Säugetiere (Füchse, Hunde, Katzen etc.) ist die Schweiz seit 1998 tollwutfrei. Der Fund der infizierten Fledermaus im Kanton Neuenburg hat keine Auswirkungen auf die geltenden Gesundheitsempfehlungen. Das Risiko bleibt für die Schweizer Bevölkerung unverändert. 

 

Touristiker suchen Auswege aus dem Kollaps

Travel Industry Club Austria diskutiert Experience Design

Wien (pte/06.10.2017/10:20) "Das Ende des Tourismus, wie wir ihn kennen" stand am Donnerstag auf dem Programm eines Networking-Abends, den der Travel Industry Club Austria (TIC) , Thinktank der heimischen Reisebranche, im Wiener Hotel Schani veranstaltet hat. Während manche Destinationen in den Alpen wie am Mittelmeer den explodierenden Touristenströmen bereits den Kampf ansagen, versuchen andere, mit völlig neuen Erlebniskonzepten (Experience Design) die wachsende Sehnsucht der Reisenden nach unvergesslichen Momenten zu stillen. "Allen Experten ist klar: Ohne Neuausrichtung droht der Kollaps", so TIC-Präsident Harald Hafner.

Plädoyer für einen Neustart

Der Stellenwert von Inszenierungen in Zeiten zunehmenden Wettbewerbs von Destinationen und Betrieben hat in den vergangenen Jahren immens zugenommen und damit ganz neue Wertschöpfungsketten geschaffen. Gelungene Inszenierungen erzeugen Aufmerksamkeit und sprechen neue Gäste an. Die Kehrseite der Medaille ist jedoch, dass sich so manche gut zahlende Besucher ebenso wie schlecht bezahlte Mitarbeiter bevormundet fühlen, und sich mangelnde Authentizität und genervte Einheimische gegen die eigentlichen Zielsetzungen des Experience Design wenden, nämlich positive Erlebnisse mit nach Hause zu nehmen. Hier ist entspechendes Augenmaß erforderlich, meint der Tourismusdesigner Martin Schobert.

Schobert hielt in Wien ein flammendes Plädoyer für einen "Tourism reloaded" durch kreative Design-Thinking-Methoden und zitierte hierfür aus der Kopenhagener Destinationsstraegie 2020, einem Acht-Punkte-Programm, das sich die dänische Hauptstadt 2017 für einen Neustart ihres Tourismus verordnet hat. Da stehen Sätze wie "Der Gast muss ein Heimatgefühl spüren", "Einheimische sind die Destination" (nicht Architektur, Kunst und Kultur) oder "Beziehungen machen die Marke". Es gehe ums "Ermöglichen statt Vermarkten", Reisende seien keine Zielgrupppen, sondern "all kinds of humans", der globale Tourismus dürfe nicht zulasten der Lebensqualität der ansässigen Bevölkerung gehen.

Inszenieren, Inspirieren, Insentivieren

Attraktive Umwelt, schöne Begegnungen und außerordentliche Ereignisse sind die drei wesentlichen Faktoren für besondere Erlebnismomente und damit für eine gelungene Reise, betonte Schobert. Für ihn sei das Ende des Themenmarketing und Storytelling gekommen. "Natürliches Erleben" stehe im Mittelpunkt - der Moment, die Dramaturgie und das Drehbuch. Experience Design hilft dabei, die richtigen Schritte zu setzen. Da geht es ums Inszenieren, Inspirieren und Fühlbarmachen von Emotionen, nicht bloß um Theaterspielen. Airbnb Experiences sei etwa das Ergebnis solcher Überlegungen und andere große Buchungsplattformen ziehen nach.

Kundennachfrage entscheidet

Die Podiumsrunde stellte einhellig fest, dass interdisziplinäre Design-Thinking- und Co-Working-Methoden in Zukunft unerlässlich für die Kreation und Entwicklung neuer Tourismusprodukte sein werden. In vielen Bereichen werden digitale Helferlein ebenso wie die zielgerichtete Auswertung der wachsenden Big-Data-Berge dazu beitragen, dass man noch besser auf Kundenwünsche eingeht und die Trial-and-Error-Phase kurz bleibt. Selbst wer Inszenierungen skeptisch gegenübersteht, weil es da nicht selten um Übertreibung, Fake und somit um das glatte Gegenteil von Authentizität geht, werde zugeben müssen, dass der Kunde und seine Nachfrage entscheiden

 

WLAN in Hotels wichtiger als Handtücher und Minibar?

● MeinHotspot befragt 130 Entscheider aus Kommunikationsagenturen
● 96 Prozent erwarten in Hotels kostenlose, öffentliche Hotspots
● 87 Prozent sehen Imagegewinn durch WLAN

Berlin, 08. August 2017. Chatten, Filme schauen, Skypen, Mails checken, Flüge buchen, Shoppen, Überweisungen tätigen und vieles mehr. Hotelgäste sind überwiegend online. Hoteliers müssen deshalb nicht nur für die perfekte Zimmerausstattung sorgen, sondern auch für lokale Funknetze.  96 Prozent erwarten in Hotels kostenlose, öffentliche Hotspots. Dies geht aus einer aktuellen Befragung unter 130 Agenturen aus den Bereichen Werbung, PR, Digital, Full-Service und Marketing hervor. „Ob Urlauber oder Geschäftsreisende, Hotelgäste setzen WLAN mittlerweile als Standard voraus, weil es eine wesentliche Ressource geworden ist, um den Alltag bewältigen zu können. Was früher die Ausstattung der Minibar oder die Zahl der Handtücher war, ist heute ein schnelles und sicheres WLAN-Netz“, erklärt Maximilian Pohl, Geschäftsführer und Gründer von MeinHotspot.

Immer häufiger werben Hotels mit einem WLAN-Schild im Foyer. Den Studienergebnissen zufolge zahlt dieser Service auf das Image einer Marke ein. 87 Prozent der Hotspot-Nutzer bewerten es positiv für ein Unternehmen, wenn es eine kostenlose, öffentliche WLAN-Verbindung zur Verfügung stellt. Pohl: „Online sein zu können, ist zu einem Grundbedürfnis der Menschen geworden. Deshalb machen Hotels mit ausgewiesenem WLAN-Service einen Unterschied, weil sie maßgeblich zum Wohlbefinden ihrer Gäste beitragen. Hotelgäste assoziieren diese positive Erfahrung in einem Hotel mit dem Namen beziehungsweise der Marke des Hotels und merken sich das.” Hotelinhaber sollten bei der Einrichtung des Hotspots darauf achten, nicht zu viele persönliche Daten beim Login von den Gästen zu verlangen. Das hat eher eine abschreckende Wirkung. 81 Prozent der Onliner entscheiden sich der Umfrage zufolge gegen einen Login, wenn vorab zu viele persönliche Daten abgefragt werden.

Hotels bemühen sich in den vergangenen Jahren darum, ihren Gästen ein WLAN-Netz in angemessener Qualität bereitzustellen. Pohl: „Zu einer guten User Experience gehört eine bestimmte Übertragungsgeschwindigkeit und ein unbegrenztes Datenvolumen. Diese Annahme bestätigt sich in der Studie: 57 Prozent nutzen demnach öffentliche Hotspots wegen der erhöhten Datengeschwindigkeit und 80 Prozent aufgrund des immer noch stark limitierten Datenvolumens in aktuellen Mobilfunkverträgen (80 Prozent).” Damit das WLAN als hochwertig empfunden wird, seien Pohl zufolge Download-Geschwindigkeiten von fünf Megabit pro Sekunde und Upload-Geschwindigkeiten von zwei Megabit pro Sekunde mindestens erforderlich. Dies könne nur durch eine entsprechende Signalqualität und eine aktive Bandbreitenverteilung auch bei hoher Nutzerlast gewährleistet werden. Hotelbetreiber investieren deshalb immer häufiger in professionelle Hotspot-Systeme, um die gewünschten Standards bezüglich Datengeschwindigkeit und -volumen, aber vor allem auch Datensicherheit für Hotspot-Betreiber und Nutzer, gewährleisten zu können.

 

Wer billig bucht, zahlt oft deutlich drauf

Reisebüro-Experte warnt vor versteckten Mehrkosten und Abzocke

Wien (pte) „Hinter Internet-Billig-Angeboten bei Hotels und Flügen verbergen sich oft versteckte Mehrkosten. Diese entstehen dadurch, dass Taxen oder Kreditkartengebühren beim Angebot zuerst nicht ausgewiesen sind. Erst wenn es zum Zahlen kommt, sind diese plötzlich da und verteuern so die Endpreise deutlich“, warnt Werner Marschall, Präsident des österreichischen Visit-USA-Kommittees gegenüber pressetext.

„In vielen Internetbuchungsportalen sind die Zusatzkosten nämlich nicht im Preis enthalten, sondern werden erst beim Buchungsvorgang aufgeführt“, weiss Marschall, der seit mehr als 20 Jahren in der Reisebüro-Branche tätig ist und die Kundenreklamationen kennt. „Wer einen renommierten Veranstalter im Reisebüro bucht, erlebt solche Überraschungen nicht, denn die dort ausgewiesenen Preise sind immer Inklusivpreise.“

Vorsicht bei zu guten Flugpreisen

Häufig locken Airlines auch mit extrem günstigen, oft kurzfristig buchbaren und nicht refundierbaren Flügen, die deutlich unter den normalen Ticketpreisen liegen. Das ist immer dann der Fall, wenn die Airlines auch noch die letzten freien Sitze in einem Flugzeug verkaufen wollen. „Zudem ist bei vielen Inlandsflügen das Gepäck nicht inkludiert - was dann zu Überraschungen beim Check in führen kann.“

„Bei manchen USA-Destinationen muss man besonders vorsichtig sein, denn häufig passiert das in Zeitperioden, in denen riesige Conventions oder sonstige Veranstaltungen stattfinden. Dabei kann es selbst in grossen Städten wie San Francisco, Las Vegas oder auch New York zu Engpässen bei Unterkünften und zu extrem hohen Zimmerpreisen kommen.“

Marschall kennt von Kunden sogar Fälle, wo Reisende nach ihrer Ankunft stundenlange Autofahrten unternehmen mussten, um endlich ein freies - und vor allem auch ein erschwingliches Hotelzimmer zu ergattern.

Versteckte Kosten beim Mietauto

Hinter den mittlerweile ausufernden Angeboten verschiedener Mietwagen-Unternehmen verbergen sich auch sehr oft versteckte Mehrkosten, die der Kunde erst entdeckt, wenn dieser den ursprünglich viel günstigeren Mietvertrag abgeschlossen hat. „Hier liegen die Tücken im Detail“, warnt der Experte. Das betrifft zum Beispiel die im Preis enthaltenen Versicherungen, die über die gesetzliche Haftpflichtversicherung hinausgehen. Dazu gehören etwa die Höhe der Selbstbehalte im Falle eines Unfalls sowie die Frage, ob das Fahrzeug vollgetankt retourniert werden muss.

Weitere Fallen sind Zusatzkosten für einen zusätzlichen Fahrer oder massive Zuschläge für Fahrer unter 25 Jahren sowie die Frage, wie der Fahrzeugvermieter die Benutzung kostenpflichtiger Mautstrassen abrechnet. „Bei manchen Vermietern ist das elektronische Mautverrechnungs-Gerät zur Benutzung solcher Strassen nicht im Preis inkludiert, sondern es wird eine tägliche Pauschale dafür verrechnet, ganz egal, wie oft Mautstrassen benutzt wurden“, erklärt Marschall. „Bei den Veranstalterpauschalen fällt einmal die Miete für das Gerät oder die Registrierung an und dann werden nur die benutzten Mautstrassen abgebucht.“

Beratung im Reisebüro spart Geld

„Die Beratung im guten Reisebüro ist unumgänglich, wenn man auf eigene Faust unterwegs sein und Zeit sowie Kosten sparen will. Kompetente Reiseexperten kennen die besten und attraktivsten Routen und bauen so das beste Angebot zusammen“, meint Marschall. „Es ist ein Irrglaube, dass man bei einer Internet-Buchung billiger und besser wegkommt.“

„Zur schlimmsten Abzocke gehören auch diejenigen, wo Kunden auf privaten Seiten gelotst werden, um die erforderliche elektronische Einreisegenehmigung (ESTA) zu erhalten. Auf der offiziellen Website kostet diese derzeit 14 Dollar. Private Dienstleister, die nicht sofort ersichtlich sind, haben - so berichteten Kunden - bis zu vier Mal so viel verrechnet“, erklärt Marschall abschliessend.

 

Fremdenverkehrsbilanz der Schweiz - Der Saldo fiel im Jahr 2016 negativ aus

Neuchâtel, 30.06.2017 - (BFS) – Im Jahr 2016 war der Saldo der Fremdenverkehrsbilanz erstmals in seiner Geschichte negativ. Die Ausgaben von Schweizerinnen und Schweizern während ihrer Reisen ins Ausland übertrafen jene, die die ausländischen Gäste während ihrer Reisen in der Schweiz tätigten. Während die Schweizerinnen und Schweizer im Ausland 16,3 Milliarden Franken, d.h. 3,8 Prozent mehr als im Jahr 2015 ausgaben, stiegen die Ausgaben der ausländischen Gäste in der Schweiz um 1,4 Prozent auf 16 Milliarden Franken. Gemäss ersten Schätzungen des Bundesamtes für Statistik (BFS) beläuft sich der Saldo der Fremdenverkehrsbilanz in dem von der Frankenstärke geprägten Wirtschaftsumfeld auf –252 Millionen Franken.

 

Prognosen für den Schweizer Tourismus 

Die Wintersaison war für den Schweizer Tourismus schwierig. Die Zahl der Übernachtungen stieg mit geschätzten 0.6% nur leicht. Die Aussichten für die Sommersaison sehen dagegen freundlicher aus. Die Zahl der ausländischen Gäste, insbesondere aus den sogenannten Fern-märkten wie China oder den USA, dürfte sich positiv entwickeln. Somit resultiert ein erwarteter Anstieg der Logiernächte von 1.7% für die Sommersaison. Für die kommenden zwei Jahre zeigt die Entwicklung für den Tourismus nach oben. Auch der alpine Raum dürfte sich erholen. 

Wintersaison 2016/ 2017: Tourismus vor grossen Herausforderungen 

Wegen der ungünstigen Witterungsverhältnisse war die Wintersaison eine Herausforderung für die Schweizer Tourismuswirtschaft. Gemäss Schätzung der KOF stieg die Zahl der Logiernächte im Winter gegenüber dem Vorjahr um 0.6%. Die Nachfrage inländischer Gäste entwickelte sich mit einem Zu-wachs von 0.5% leicht positiv. Die ausländische Nachfrage erholte sich mit einem Plus von 0.6%, nach dem starken Rückgang im Vorjahr allerdings nur bescheiden. Die Nachfrage von Gästen aus Europa war rückläufig. Demgegenüber verzeichneten die Fernmärkte einen kräftigen Zuwachs. Dank eines An-stiegs der Logiernächte inländischer Gäste, stieg die Zahl der Logiernächte im Alpenraum wieder leicht an. Am dynamischsten entwickelten sich aber weiterhin die Städte. 

Prognose Sommersaison 2017: Rückkehr zum Wachstum dank ausländischen Gästen 

Da wieder mehr Gäste aus dem Ausland, insbesondere den Fernmärkten, in der Schweiz logieren dürf-ten, wird sich die Sommersaison positiver entwickeln als noch im vergangenen Jahr. Die Talsohle der Logiernächtezahlen der Touristen aus dem Euroraum sollte durchschritten sein. Mit der zu erwartenden Konjunkturerholung im Euroraum dürften wieder mehr Gäste aus diesen Destinationen in die Schweiz reisen. Insgesamt wird für die Sommersaison eine Zunahme der Zahl ausländischer Logiernächte von 2.1% erwartet. Bereits im vergangenen Jahr war die Entwicklung der inländischen Logiernächte äus-serst positiv. Dies dürfte sich auch in der kommenden Sommersaison fortsetzen. Prognostiziert wird ein Anstieg von 1%. Da wieder mehr Gäste aus Europa in die Schweiz reisen, wird sich die Zahl der Lo-giernächte im Alpenraum erholen. Die Städte entwickeln sich hinsichtlich der Logiernächte weiterhin dynamisch. 

Positivere Aussichten für den Tourismus 

Angesichts der guten Inlandsnachfrage und der Belebung bei der Auslandsnachfrage zeigt die Entwick-lung der Logiernächte in den kommenden zwei Jahren wieder nach oben. Die inländische Nachfrage wird sich weiterhin positiv entwickeln und die ausländische Nachfrage wird sich deutlich erholen. Die Entwicklung im alpinen Raum wird die Rückschläge der vergangenen Jahre verdauen. Die städtischen Regionen setzen ihren Wachstumspfad fort. Für das laufende Jahr wird angesichts der wieder anzie-henden Auslandsnachfrage und der weiterhin positiv gerichteten Inlandsnachfrage mit einer Zunahme der Gesamtnachfrage gerechnet. Gleichzeitig dürfte sich die Ertragsseite aufgrund der stabilen Wech-selkurssituation und der allmählichen Verbesserung der realen Wettbewerbsfähigkeit erhöhen. Den-noch gibt es aufgrund der Wettbewerbssituation kaum Raum für Preiserhöhungen. 

Spezialanalyse: Strukturanalyse Parahotellerie 

Neben der klassischen Hotellerie spielen kommerziell bewirtschafteten Ferienwohnungen, Kollektivun-terkünften und Campingplätzen, die sogenannte Parahotellerie, eine wichtige Rolle im Schweizer Tou-rismus. Auf sie entfallen schweizweit rund 44% aller Betten und 30% aller Logiernächte. Ihre Bedeutung ist insbesondere im Alpenraum hoch. Die Nachfrage stammt hauptsächlich aus dem Inland. Als neue Übernachtungsform hat das Angebot von Airbnb in den letzten Jahren stark zugenommen und dürfte in den kommenden Jahren weiter wachsen. Wichtig ist Airbnb in den Städten und in Regionen mit vielen Ferienwohnungen. Die Plattform bietet die Chance, die Parahotellerie auch den ausländischen Touris-ten stärker zu vermitteln. Für die klassische Hotellerie dürfte sich der Konkurrenzdruck jedoch erhöhen.

 

REAL COMPLAINTS RECEIVED BY “THOMAS COOK HOLIDAYS” FROM DISSATISFIED CUSTOMERS

1. “On my holiday to Goa in India, I was disgusted to find that almost every restaurant served curry. I don’t like spicy food.”

2. “They should not allow topless sunbathing on the beach. It was very distracting for my husband who just wanted to relax.”

3. “We went on holiday to Spain and had a problem with the taxi drivers as they were all Spanish.”

4. “We booked an excursion to a water park but no-one told us we had to bring our own swimsuits and towels. We assumed it would be included in the price.”

5. “The beach was too sandy. We had to clean everything when we returned to our room.”

6. “We found the sand was not like the sand in the brochure. Your brochure shows the sand as white but it was more yellow.”

7. “It’s lazy of the local shopkeepers in Puerto Vallartato close in the afternoons. I often needed to buy things during ‘siesta’ time — this should be banned.”

8. “No-one told us there would be fish in the water. The children were scared.”

9. “Although the brochure said that there was a fully equipped kitchen, there was no egg-slicer in the drawers.”

10. “I think it should be explained in the brochure that the local convenience store does not sell proper biscuits like custard creams or ginger nuts.”

11. “The roads were uneven and bumpy, so we could not read the local guide book during the bus ride to the resort. Because of this, we were unaware of many things that would have made our holiday more fun.”

12. “It took us nine hours to fly home from Jamaica to England. It took the Americans only three hours to get home. This seems unfair.”

13. “I compared the size of our one-bedroom suite to our friends’ three-bedroom and ours was significantly smaller.”

14. “The brochure stated: ‘No hairdressers at the resort.’ We’re trainee hairdressers and we think they knew and made us wait longer for service.”

15. “When we were in Spain, there were too many Spanish people there. The receptionist spoke Spanish, the food was Spanish. No one told us that there would be so many foreigners.”

16. “We had to line up outside to catch the boat and there was no air-conditioning.”

17. “It is your duty as a tour operator to advise us of noisy or unruly guests before we travel.”

18. “I was bitten by a mosquito. The brochure did not mention mosquitoes.”

19. “My fiancée and I requested twin-beds when we booked, but instead we were placed in a room with a king bed. We now hold you responsible and want to be re-reimbursed for the fact that I became pregnant. This would not have happened if you had put us in the room that we booked.”

 

Parahotellerie im 4. Quartal und im Jahresverlauf 2016

Die Parahotellerie registrierte 2016 nahezu 15 Millionen Logiernächte und erreichte bei der touristischen Beherbergung einen Anteil von 30 Prozent

Neuchâtel, 16.05.2017 (BFS) - Die Parahotellerie verzeichnete 2016 insgesamt 14,9 Millionen Logiernächte. Die inländische Nachfrage verbuchte mit 10,1 Millionen Logiernächten gut zwei Drittel des Totals. Aus den kumulierten Zahlen der Hotellerie und der Parahotellerie kann eine Gesamtbilanz für die touristische Beherbergung der Schweiz aufgestellt werden. Von den insgesamt 50,4 Millionen Logiernächten wurden 26,4 Millionen (52,3%) von Schweizer Gästen generiert. Soweit einige Ergebnisse aus der neuen Parahotelleriestatistik des Bundesamts für Statistik (BFS).

Zur Parahotellerie gehören die kommerziell bewirtschafteten Ferienwohnungen, die Kollektivunterkünfte und die Campingplätze. Den grössten Logiernächteanteil in diesem Sektor generierten mit 68,2 Prozent (10,1 Millionen Logiernächte) die Schweizer Gäste. Die ausländische Nachfrage belief sich auf 4,7 Millionen Logiernächte, wobei die ausländischen Gäste zu einem Grossteil aus Europa stammten (3,9 Millionen Logiernächte).

Auf Ebene der Grossregionen verzeichnete die Genferseeregion mit 4,8 Millionen die höchste Logiernächtezahl, gefolgt von der Ostschweiz (3,7 Millionen) und dem Espace Mittelland (3,2 Millionen). Nach Beherbergungstyp verbuchten die kommerziell bewirtschafteten Ferienwohnungen mit 45,8 Prozent den grössten Anteil der Logiernächte (Kollektivunterkünfte: 35,5% / Campingplätze: 18,7%).

6,8 Millionen Logiernächte in Ferienwohnungen

2016 verzeichneten die kommerziell bewirtschafteten Ferienwohnungen 6,8 Millionen Logiernächte. Bei den inländischen Gästen wurden 4,2 Millionen Logiernächte registriert, was 61,1 Prozent der Logiernächte entspricht. Die ausländische Nachfrage belief sich auf 2,6 Millionen Logiernächte. An der Spitze befanden sich mit insgesamt 2,2 Millionen Logiernächten die europäischen Gäste, gefolgt von den Besucherinnen und Besuchern aus Asien mit 298'000 Logiernächten. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer in kommerziell bewirtschafteten Ferienwohnungen belief sich 2016 auf 6,7 Nächte. Die Genferseeregion positionierte sich mit 2,7 Millionen Logiernächten an der Spitze der Grossregionen, gefolgt von der Ostschweiz mit 2,0 Millionen und dem Espace Mittelland mit 1,1 Millionen Logiernächten. 

Mehr als drei Viertel inländische Gäste in den Kollektivunterkünften

Die Kollektivunterkünfte generierten 2016 insgesamt 5,3 Millionen Logiernächte. Die Schweizer Gäste machten mit 4,2 Millionen Logiernächten 79,5 Prozent der Gesamtnachfrage aus. Die ausländischen Besucherinnen und Besucher verbuchten insgesamt 1,1 Millionen Logiernächte, wobei die europäischen Gäste mit 374'000 Logiernächten den grössten Anteil generierten. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer in einer Kollektivunterkunft betrug 2,6 Nächte. Der Espace Mittelland und die Genferseeregion positionierten sich mit je 1,4 Millionen Logiernächten an der Spitze der Grossregionen, gefolgt von der Ostschweiz (1,2 Millionen). 

Markanter Anstieg der Logiernächte auf Campingplätzen

2016 verbuchten die Campingplätze 2,8 Millionen Logiernächte. Dies sind 4,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Davon wurden 1,8 Millionen Logiernächte von den inländischen Gästen generiert, was einer leichten Zunahme von 0,2 Prozent entspricht. Die Besucherinnen und Besucher aus dem Ausland verzeichneten 997'000 Logiernächte (+14,4%). Die ausländische Nachfrage ging grösstenteils auf das Konto von Gästen aus Europa (96,2%). Diese generierten 959'000 Logiernächte und damit ein Plus von 16,7 Prozent. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer lag 2016 bei 2,9 Logiernächten. Mit insgesamt 659'000 Logiernächten (+6,7%) war das Tessin 2016 die Grossregion mit der höchsten Anzahl Logiernächte auf Campingplätzen, gefolgt von der Genferseeregion (654'000/-2,1%).

 

Beherbergungsstatistik im Dezember und Jahr 2016

Die Logiernächte in der Schweiz sind im Jahr 2016 um 0,3 Prozent zurückgegangen

Neuchâtel, 21.02.2017 (BFS) - Die Hotellerie in der Schweiz registrierte im Jahr 2016 insgesamt 35,5 Millionen Logiernächte. Dies entspricht gegenüber dem Jahr 2015 einem leichten Rückgang um 0,3 Prozent (-96'000 Logiernächte). Die ausländischen Gäste verbuchten 19,3 Millionen Logiernächte und damit 1,5 Prozent weniger (-288'000). Die inländischen Gäste generierten 16,2 Millionen Logiernächte, was einem Plus von 1,2 Prozent (+192'000) entspricht. Damit verzeichneten sie zum vierten Jahr in Folge ein positives Ergebnis. Im Dezember 2016 wurden 2,4 Millionen Logiernächte verbucht. Dies sind 0,8 Prozent weniger als im Vorjahr (-19'000). Dies geht aus den definitiven Ergebnissen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.

Rückgang im ersten, leichte Zunahme im zweiten Halbjahr 2016

Im Jahr 2016 gingen die Logiernächte in sieben Monaten zurück. Die stärksten Abnahmen waren im ersten Halbjahr zu beobachten. Allein im Januar wurde ein Rückgang um 191'000 Logiernächte (-6,9%) verbucht. Insgesamt wurden im ersten Halbjahr 16,9 Millionen Logiernächte registriert, was einem Minus von 1,0 Prozent (-165'000) gegenüber derselben Vorjahresperiode entspricht. Im zweiten Halbjahr zeigte sich ein differenzierteres Bild. Von Juli bis Dezember wurden 18,7 Millionen Logiernächte und damit ein leichtes Wachstum (+70'000 / +0,4%) gegenüber dem zweiten Halbjahr 2015 verbucht. 

Zunahme der inländischen, Trendwende bei der asiatischen Nachfrage

Im Jahr 2016 belief sich die inländische Gesamtnachfrage auf 16,2 Millionen Logiernächte, was im Vergleich zum Vorjahr einem Plus von 192'000 Logiernächten (+1,2%) entspricht. Mit insgesamt 19,3 Millionen Logiernächten verzeichnete die ausländische Nachfrage einen Rückgang um 288'000 Einheiten (-1,5%). Nach mehreren Jahren ununterbrochenen Wachstums ging die Nachfrage der asiatischen Gäste im Vergleich zu 2015 um 160'000 Logiernächte zurück (-3,4%). Zurückzuführen ist diese Trendwende auf die starke Abnahme der chinesischen Gäste (ohne Hongkong), die mit einem Minus von 248'000 Logiernächten (-18,0%) den stärksten Rückgang aller Herkunftsländer verzeichneten, gefolgt von Japan mit einem Minus von 34'000 Logiernächten (-8,5%). Die Logiernächte der Gäste aus den Golfstaaten (+30'000 / +3,2%) und der Republik Korea (+22'000 / +7,1%) nahmen hingegen zu.

Der seit 2009 zu beobachtende Abwärtstrend der Logiernächte bei den Gästen aus dem europäischen Kontinent (ohne Schweiz) setzte sich im Jahr 2016 fort (-172'000 / -1,5%), war jedoch weniger markant als in den Vorjahren. Unter diesen Ländern generierte Deutschland mit -149'000 Logiernächten den stärksten absoluten Rückgang (-3,9%), womit die Zahl zum achten Jahr in Folge stetig sank. Russland (-46'000 / -12,4%), Belgien (-28'000 / -4,9%), Italien (-17'000 / -1,8%), Frankreich (-9800 / -0,8%) und das Vereinigte Königreich (-7200 / -0,4%) verzeichneten ebenfalls weniger Logiernächte. Das Ergebnis der Niederlande (+530 / +0,1%) war nach mehreren Jahren stetigen Rückgangs stabil. Demgegenüber verbuchte Spanien eine Zunahme um 22'000 Logiernächten (+5,6%).

Die Nachfrage aus dem amerikanischen Kontinent setzte ihr Wachstum fort und erhöhte sich um 68'000 Logiernächte (+2,8%). Mit 96'000 zusätzlichen Logiernächten (+5,5%) lieferten die Vereinigten Staaten die stärkste absolute Zunahme dieses Kontinents. Afrika (-24'000 / -7,9%) und Ozeanien (-1600 / -0,5%) verzeichneten hingegen ein Minus.

Gemischte Bilanz innerhalb der Tourismusregionen

Sieben der vierzehn Tourismusregionen wiesen 2016 gegenüber 2015 eine Logiernächteabnahme auf. Am stärksten war der Rückgang in den Bergregionen, insbesondere im Berner Oberland (-91,000 / -2,4%). In Graubünden (-90'000 / -1,9%) und im Wallis (-70'000 / -1,9%) war die gleiche Entwicklung zu beobachten. Die Region Luzern / Vierwaldstättersee verbuchte mit -85'000 Logiernächten (-2,4%) ebenfalls eine der stärksten Abnahmen. Demgegenüber registrierte die Genferseeregion (Waadtland) mit einem Plus von 121'000 Einheiten (+4,5%) das deutlichste absolute Wachstum. Es folgen das Tessin (+100'000 / +4,6%) und Bern Region (+22'000 / +2,1%).

Stabilität bei der Aufenthaltsdauer

Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer lag 2016 wie bereits im Jahr 2015 bei 2,0 Logiernächten. Ausländische Gäste verbuchten im Durchschnitt 2,1 Nächte und verweilten damit etwas länger als Schweizer Gäste (2,0). Nach Tourismusregionen betrachtet verzeichnete Graubünden mit 2,7 Nächten die längste Aufenthaltsdauer, gefolgt vom Wallis mit 2,4 Nächten. Am wenigsten lang verweilten die Gäste mit 1,6 Nächten in der Fribourg Region.

Nettozimmerauslastung

Die Nettozimmerauslastung belief sich im Jahr 2016 auf 51,3 Prozent (2015: 51,5%). Unter den Tourismusregionen wies Genf mit 63,5 Prozent die stärkste Auslastung auf. Es folgt Zürich Region mit einer Auslastung von 63,0 Prozent. Die geringste Auslastung verzeichnete die Region Jura & Drei-Seen-Land mit 38,4 Prozent.

Rückläufige Logiernächtezahl im Dezember 2016

Im Dezember 2016 verbuchte die Hotellerie 2,4 Millionen Logiernächte, was im Vorjahresvergleich einem Rückgang von 19'000 Einheiten (-0,8%) entspricht. Die ausländische Nachfrage belief sich auf 1,3 Millionen Logiernächte und entsprach damit einer Zunahme von 7400 Einheiten (+0,6%). Die inländischen Gäste generierten 1,1 Millionen Logiernächte und damit ein Minus von 26'000 Einheiten (-2,3%). 

Im Dezember 2016 war bei den Gästen aus Deutschland mit einem Minus von 10'000 Logiernächten (-3,8%) der stärkste absolute Logiernächterückgang gegenüber Dezember 2015 zu verzeichnen. Darauf folgen die Gäste aus dem Vereinigten Königreich (-7900 / -5,8%), Italien (-7800 / -7,9%) den Niederlanden (-7100 / -15,8%) und Belgien (-5700 / -13,0%). Bei den Gästen aus den Vereinigten Staaten, die 13'000 zusätzliche Logiernächte generierten (+13,7%), wurde die grösste absolute Zunahme verbucht. Darauf folgen die Gäste aus Spanien (+6200 / +19,4%) und Indien (+3600 / +22,2%). 

Sieben der vierzehn Tourismusregionen registrierten im Dezember 2016 gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode einen Logiernächterückgang. Aufgrund der ungünstigen Schneeverhältnisse verbuchten die Bergregionen die stärksten Abnahmen. In Graubünden wurden 17'000 Logiernächte weniger (-3,8%) registriert. Es folgen das Berner Oberland mit -14'000 Logiernächten (-6,7%) und das Wallis mit -13'000 Einheiten (-3,9%). Die städtischen Gebiete legten hingegen zu, allen voran Basel Region, die mit einem Plus von 13'000 Einheiten (+12,5%) das deutlichste absolute Wachstum registrierte.

 

Eklat bei Surf Europe: Hintern für Reise hochladen

"Bring deinen Po nach Sri Lanka" - Viele Sexismusvorwürfe an Magazin

Viele User regen sich über die Aktion auf (Foto: facebook.com/surfeuropemag)

Viele User regen sich über die Aktion auf (Foto: facebook.com/surfeuropemag)

London (pte/28.04.2017/13:55) Einfach ein Bild des eigenen Hinterns abschicken und einen kostenlosen Urlaub gewinnen. Mit diesem ungewönlichen Angebot, das sich explizit an Frauen richtet, hat sich das britische Magazin "Surf Europe" http://surfeuropemag.com einen Shitstorm und Sexismusvorwürfe eingehandelt. Die kritisierte Marketing-Aktion hat das Unternehmen auf seiner Facebook-Seite veröffentlicht. Es hagelt nach wie vor Beschwerden empörter User.

Welle der Entrüstung im Netz

"Gute Neuigkeiten, euer russisches Lieblings-Surfcamp in Sri Lanka hat eine Competition für einen kostenlosen Aufenthalt dort gestartet, indem ihr einfach nur euer Hinterteil hochladen müsst. Viel Glück", heißt es in dem offensiven Aufruf von Surf Europe, der in Form eines viel kritisierten Videos nach wie vor auf Facebook abrufbar ist. In dem 39 Sekunden langen Clip werden zumeist leichtbekleidete Frauen beim Gehen von hinten gefilmt: https://goo.gl/o5tYZm

Kurz nach der Post-Veröffentlichung, die über 550.000 Mal aufgerufen und fast 500 Mal geteilt wurde, entlud sich die Wut vieler Follower und Besucher. In den über 630 Kommentaren heißt es unter anderem von Alessandra Paccamiccio: "Surf Europe, das ist der Moment, an dem ich mich von eurer Seite abmelde. Gebt den Leuten Surf News und keinen dummen, sexistischen, unreifen Schrott." Dominque Kent ergänzt: "Na, das ist ganz neues Level in Sachen Ekel."

 

Der Bundespräsident empfängt die Tourismus-Branche zu einem Austausch

Bern, 26.09.2016 - Der Tourismus befindet sich in einem ständigen Wandel und hat vielfältige Herausforderungen zu meistern. Dem Wunsch der Branche entsprechend hielt Bundespräsident Johann N. Schneider-Ammann am 26. September einen Runden Tisch mit Tourismus- und Kantons-Vertretern ab. Der Bund unterstützt den Tourismussektor bereits stark; vergangenes Jahr wurde ein Impulsprogramm mit zusätzlichen 210 Millionen Franken verabschiedet. Entsprechend standen beim Austausch nicht zusätzliche Unterstützungsmassnahmen, sondern die Umsetzung der aktuellen Tourismuspolitik, die Verbesserung der generellen Rahmenbedingungen und die Stärkung der Innovation im Tourismus im Vordergrund. 

Die Herausforderungen – insbesondere in den Bergregionen – durch den seit mehr als drei Jahrzehnten anhaltenden Wandel im Tourismus sind vielseitig; eine geänderte Nachfrage und die Digitalisierungen sind zwei Beispiele. Der Strukturwandel birgt für den Tourismus auch grosse Chancen, die beispielsweise in den Städten und von internationalen Destinationen bereits heute genutzt werden. Der Schlüssel zum Erfolg ist auch im Tourismus die Innovationskraft, etwa in Form marktorientierter neuer Angebote. 

Zusätzliches Impulsprogramm über 210 Millionen in der Umsetzung
Der Bund engagiert sich seit vielen Jahren für den Tourismussektor. Die Unterstützung wurde in der Botschaft zur Standortförderung 2016-2019, die Mittel von rund 460 Millionen Franken zur Verfügung stellt, mit einem zusätzlichen Impulsprogramm über 210 Millionen Franken noch verstärkt. Zudem wurde das Zusatzdarlehen von 100 Millionen Franken an die Schweizerische Gesellschaft für Hotelkredit bis Ende 2019 verlängert. 

Die Kantone stehen mit konkreten Massnahmen und Programmen bereits in der Umsetzung. Das Staatsekretariat für Wirtschaft SECO hat zudem zusätzlich über 20 Umsetzungsprojekte identifiziert, mit denen in den nächsten Jahren unter anderem die Zusammenarbeit  mit anderen Bundesämtern wie ARE, BAFU und BASPO fortgeführt und verstärkt werden soll. Beispielsweise werden Massnahmen zur administrativen Entlastung beim Planungs- und Bewilligungsverfahren bei touristischen Infrastrukturvorhaben bis Ende dieses Jahr identifiziert. 

Digitalisierung und administrative Entlastung
Ein prioritäres Thema des Austausches war die Digitalisierung, die auch den Tourismus stark verändert. Der Frage, wie die Chancen des technologischen Wandels genutzt werden können, geht im Rahmen „Strategie Digitale Schweiz“ des Bundesrates derzeit das SECO gemeinsam mit der Branche nach. 

Zudem wurde am Runden Tisch diskutiert, wie die generellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiter gestärkt werden können. Dies würde auch dem Tourismus, der Hotellerie und der Gastronomie Vorteile im intensiven Wettbewerb mit der ausländischen Konkurrenz bringen. Themen wie die administrative Entlastung stehen dabei im Vordergrund. 

Weiterhin enge Zusammenarbeit und stetiger Kontakt
Am Runden Tisch nahmen die Führungsspitzen des Schweizerischen Tourismusverbandes (STV), von Hotelleriesuisse, Gastrosuisse, Seilbahnen Schweiz, IG Parahotellerie, Jungfraubahnen, Regionaldirektorenkonferenz sowie Behördenvertreter der Kantone Graubünden, Tessin und Wallis teil. 

Der Austausch wurde von allen Beteiligten als wertvoll erachtet. Das SECO wird den Austausch mit den Tourismus- und den Kantonsvertretern in den bestehenden, etablierten Gefässen weiterführen. Ebenso soll im Rahmen der bestehenden Gefässe die Koordination zwischen allen Akteuren weiter gestärkt werden.

 

Beherbergungsstatistik im Februar 2016

Die Logiernächte sind im Februar trotz höherer inländischer Nachfrage zurückgegangen

Die Hotellerie verzeichnete in der Schweiz im Februar 2016 insgesamt 3,1 Millionen Logiernächte, was gegenüber Februar 2015 einer Abnahme von 1,3 Prozent (-41'000 Logiernächte) entspricht. Insgesamt 1,5 Millionen Logiernächte gingen auf das Konto der ausländischen Gäste. Dies entspricht einem Rückgang von 5,3 Prozent (-84'000 Logiernächte). Die Gäste aus dem Inland generierten 1,6 Millionen Logiernächte, was eine Zunahme von 2,7 Prozent bedeutet (+42'000 Logiernächte). Es ist zu beachten, dass der Februar in diesem Schaltjahr einen Tag mehr hat als im Vorjahr. Dies sind die provisorischen Ergebnisse des Bundesamtes für Statistik (BFS).

Von Januar bis Februar 2016 kumulierte sich die Zahl der Logiernächte auf 5,7 Millionen. Dies entspricht einer Abnahme von 3,9 Prozent (-230'000 Logiernächte) gegenüber derselben Vorjahresperiode. Die Gäste aus dem Inland verzeichneten 2,9 Millionen Logiernächte und damit eine Reduktion um 0,9 Prozent (-27'000 Logiernächte). Die ausländische Nachfrage registrierte 2,8 Millionen Logiernächte und damit einen Rückgang von 6,8 Prozent (-203'000 Einheiten).

Logiernächterückgang bei den europäischen und asiatischen Gästen im Februar

Im Februar 2016 verzeichneten die Besucherinnen und Besucher aus Europa (ohne Schweiz) einen Logiernächterückgang von 87'000 Einheiten (-7,2%) gegenüber Februar 2015. Deutschland verbuchte ein Minus von 34'000 Logiernächten (-9,4%) und damit die deutlichste absolute Abnahme aller Herkunftsländer. Es folgen die Niederlande mit einer Abnahme von 22'000 Logiernächten (-23,1%) und Belgien (-10'000 / -13,0%). Auch bei den französischen Gästen nahm die Zahl der Logiernächte ab (-6100 / -4,3%). Demgegenüber verzeichnete das Vereinigte Königreich ein Plus von 3100 Einheiten (+1,7%).

Bei den Gästen aus Asien resultierte ein Rückgang um 1100 Logiernächte (-0,5%). Von den Ländern dieses Kontinents verzeichnete China (ohne Hongkong) die stärkste absolute Abnahme mit einem Minus von 16'000 Logiernächten (-19,3%). Die Golfstaaten hingegen verzeichneten eine Zunahme um 4300 Einheiten (+18,2%).

Die Nachfrage aus dem amerikanischen Kontinent erhöhte sich um 2800 Logiernächte (+2,2%). Mit 5300 zusätzlichen Logiernächten (+6,2%) verzeichneten die Vereinigten Staaten die stärkste absolute Zunahme dieses Kontinents sowie aller ausländischen Herkunftsländer. Die beiden Kontinente Afrika und Ozeanien verzeichneten Steigerungen von 920 (+4,6%) bzw. 690 Logiernächten (+6,2%).

Rückgang der Logiernächte in den Bergregionen im Februar

Sieben der vierzehn Tourismusregionen verbuchten im Februar 2016 gegenüber Februar 2015 einen Logiernächterückgang. Am markantesten waren die Abnahmen in den Bergregionen. So verzeichnete das Berner Oberland mit einem Minus von 27'000 Logiernächten (-7,4%) den deutlichsten absoluten Rückgang. Das Wallis registrierte eine Abnahme um 24'000 Logiernächte (-4,7%) und Graubünden ein Minus von 20'000 Einheiten (-2,7%). Die Region Basel verbuchte mit 7900 Logiernächten weniger (-6,8%) ebenfalls eine Abnahme. Demgegenüber verzeichnete das Genferseegebiet (Waadtland) mit einem Plus von 15'000 Einheiten (+7,7%) das deutlichste absolute Wachstum. Es folgen die Region Zürich mit einer Zunahme von 12'000 Logiernächten (+3,4%) und die Region Aargau mit einem Wachstum von 5700 Einheiten (+11,5%).


HOTEL DE Analyse zeigt: Schweizer Hotelpersonal zählt zu Europas besten

Ein Lächeln sagt mehr als tausend Worte. Das hat sich insbesondere auch die Schweizer Hotellerie auf die Fahne geschrieben – mit einer Ausnahme, wie eine Untersuchung der über zwei Millionen Kundenbewertungen des internationalen Buchungsportals HOTEL DE zeigt.

Mit Gastfreundschaft können die Schweizer Hoteliers bei ihren Gästen kräftig punkten. Nach einer Untersuchung des internationalen Buchungsportals HOTEL DE verbessert sich die Schweiz gegenüber dem Vorjahr mit 8,68 Punkten vom siebten auf den vierten Platz im Europa-Ranking. Das neue "Land des Lächelns" ist allerdings die Slowakei (8,76), dicht gefolgt von Serbien (8,74). In Polen hat die Gastfreundschaft ebenfalls einen hohen Stellenwert. Aktuell werden die polnischen Hoteliers mit 8,67 Punkten klar besser bewertet als im Vorjahr (8,52) und können damit in die europäischen Top 5 aufsteigen.

Die Hotellerie in Deutschland präsentiert sich im Jahresvergleich dagegen weniger zuvorkommend. Wählten die Buchungskunden die deutschen Hoteliers im Vorjahr mit 8,59 Punkten auf Platz 2, erreicht Deutschland aktuell mit 8,55 Punkten nur Platz 7 in Europa. Finnland (8,44), im vergangenen HOTEL DE Ranking noch Spitzenreiter, rutscht in der Freundlichkeitsbewertung der Gäste sogar auf Position 12.

Im Vereinigten Königreich zeigen sich die Hotelgäste mit 7,95 statt 7,92 Punkten etwas zufriedener, erwartet der Reisende jedoch die sprichwörtliche britische Höflichkeit, ist das Ergebnis weniger rühmlich. Das Vereinigte Königreich bildet mit Dänemark (7,75) das Schlusslicht in Europa.

 
 
 

Beherbergungsstatistik im Januar 2016

Die Logiernächte sind im Januar deutlich zurückgegangen

Neuchâtel, 07.03.2016 (BFS) – Die Hotellerie verzeichnete in der Schweiz im Januar 2016 insgesamt 2,6 Millionen Logiernächte, was gegenüber Januar 2015 einer Abnahme von 6,8 Prozent (-189'000 Logiernächte) entspricht. Insgesamt 1,3 Millionen Logiernächte gingen auf das Konto der ausländischen Gäste. Dies entspricht einem Rückgang von 8,4 Prozent (-120'000 Logiernächte). Die inländischen Gäste generierten ebenfalls 1,3 Millionen Logiernächte, was eine Abnahme von 5,2 Prozent bedeutet (-69'000 Logiernächte). Die ungünstigen Schneeverhältnisse haben vermutlich zu diesem Ergebnis beigetragen. Dies sind die provisorischen Ergebnisse des Bundesamtes für Statistik (BFS).

Starker Logiernächterückgang bei den europäischen Gästen, Stabilität der Nachfrage aus Asien
Im Januar 2016 verzeichneten die Besucherinnen und Besucher aus Europa (ohne Schweiz) einen Logiernächterückgang von 118'000 Einheiten (-11,2%) gegenüber Januar 2015. Deutschland verbuchte ein Minus von 52'000 Logiernächten (-14,6%) und damit die deutlichste absolute Abnahme aller ausländischer Herkunftsländer. Es folgen Russland mit einer Abnahme von 22'000 Logiernächten (-28,0%), Frankreich (-9100 / -8,9%) sowie die Niederlande (-8800 / -19,9%). Belgien (-6200 / -12,2%), Italien (-5800 / -7,0%) und das Vereinigte Königreich (-4100 Logiernächte / -3,0%) wiesen ebenfalls Rückgänge auf. Bei den Gästen aus Amerika resultierte ein Rückgang um 520 Logiernächte (-0,4%). Mit 8900 Einheiten weniger (-28,5%) verzeichnete Brasilien die stärkste absolute Abnahme dieses Kontinents. Demgegenüber verzeichneten die Vereinigten Staaten ein Plus von 7800 Einheiten (+8,8%).

Die Nachfrage aus dem asiatischen Kontinent blieb stabil (+280 Logiernächte / +0,2%). Von den Ländern dieses Kontinents registrierten die Golfstaaten eine Zunahme um 4300 Einheiten (+16,1%). Hingegen verzeichneten die Republik Korea (-2000 / -8,8%), Japan (-750 / -6,2%) und China (ohne Hongkong) (-430 Logiernächte / -1,0%) ein Logiernächteminus. Die beiden Kontinente Afrika und Ozeanien verzeichneten Abnahmen um 1500 (-6,6%) bzw. 100 Logiernächte (-0,4%).

Logiernächteminus in den meisten Tourismusregionen
Zehn der vierzehn Tourismusregionen verbuchten im Januar 2016 gegenüber Januar 2015 einen Logiernächterückgang. Die Bergregionen wiesen die markantesten Abnahmen auf. Graubünden verzeichnete mit einem Minus von 106'000 Logiernächten (-16,3%) den deutlichsten absoluten Rückgang. Das Wallis registrierte eine Abnahme um 36'000 Logiernächte (-8,8%) und das Berner Oberland ein Minus von 20'000 Einheiten (-7,0%). Auch in den Regionen Luzern / Vierwaldstättersee (-15‘000 Logiernächte / -7,6%) und Bern (-7300 / -10,9%) waren die Logiernächte rückläufig. Demgegenüber verzeichnete die Region Basel mit ein Plus von 9000 Logiernächten (+9,9%) das deutlichste absolute Wachstum. Es folgt die Region Jura & Drei-Seen-Land mit einer Zunahme von 2200 Einheiten (+5,0%).


 

Ausgezeichnet: Schweizerischer Denkmalpreis für den „Blauen Pfeil“ der BLS

Der Leichttriebwagen von 1938 erhält den Denkmalpreis 2015 der Konferenz der Schweizer Denkmalpflegerinnen und Denkmalpfleger KSD. Mit dem Preis würdigt die KSD das Engagement der BLS-Stiftung bei der sorgfältigen und fachgerechten Restaurierung. Der „Blaue Pfeil“ ist eine technische Pionierleistung: Er vereint Lokomotive und Personenwagen in sich und gilt als Vorläufer heutiger S-Bahn- und Regionalverkehrszüge.

 

Die Preisverleihung fand am 28. Januar im Rahmen einer Extrafahrt von Bern nach Hohtenn VS statt. Regierungsrätin Barbara Egger-Jenzer, Bau-, Verkehrs- und Energiedirektorin, die als Ehrengast an der Extrafahrt teilnahm, richtete folgendes Grusswort an die Anwesenden.

„Ich danke Ihnen ganz herzlich für die Einladung zur Preisverleihung und auch für die wunderbare Fahrt mit dem ‚Blauen Pfeil’ über die Bergstrecke.

In den Fünfzigerjahren ist mein Vater diese Bergstrecke regelmässig gefahren. Sie brachte ihn nach Italien zur Arbeit und an den Wochenenden zuverlässig wieder zu uns nach Hause in Steffisburg. Das war dann immer eine Riesenfreude. Ohne Scheiteltunnel und ohne die BLS wäre das niemals gegangen.

Vielleicht reiste er auch einmal in einem ‚Blauen Pfeil’? Ich stelle es mir gerne vor.

Ich sehe Generationen von Kindern, die mit dem ‚Blauen Pfeil’ auf der Schulreise waren. Ich höre den Röstigraben-Sprachmix im Zug Bern-Neuchâtel. Ich meine, mich an einen Ausflug nach Laupen zu erinnern – da war der ‚Blaue Pfeil’ aber nicht blau-crème-farbig, sondern im unteren Teil grün angemalt.

Wenn der Denkmalpreis heute an den ‚Blauen Pfeil’ geht, dann gibt er all diesen individuellen und kollektiven Erinnerungen einen Podestplatz. Das ist ganz wichtig: Sie sind ein Teil unserer Identität und darum ein schützenswertes Kulturgut.

Mit Herzblut ins Leben zurückgeholt haben dieses Kulturgut die vielen Ehrenamtlichen, die Sponsoren, die BLS-Stiftung, die BLS und die Denkmalpflege. Alle haben dazu beigetragen, den alten Zustand des ‚Blauen Pfeil’ wiederherzustellen. Ich bin ganz besonders dankbar dafür, dass sie dabei nicht die Vergangenheit zementiert haben, sondern sie in gelebte Gegenwart und Zukunft umgewandelt haben.

Konkret heisst das: Der ‚Blaue Pfeil’ steht nicht in einem Museum hinter einer dicken Kordel. Wir können ihn heute wieder erleben, ihn anfassen, mit ihm auf Reisen gehen. Wir erfahren dabei konkret und vor Ort, dass die BLS mit diesem neuartigen Zug damals in den Dreissigerjahren die Basis für die moderne S-Bahn gelegt hat.

Der Zug war ausgesprochen leicht, günstig und wendig, eine sensationelle Innovation, die heute tempomässig noch fast überall auf dem modernen Streckennetz mithalten kann.

In der Wirtschaftskrise der Dreissigerjahre war es enorm schwierig, das Geld für die ‚Blauen Pfeile’ aufzutreiben. Ganz sicher noch schwieriger als heute. Aber die Menschen stützten die Modernisierung, auch wenn das etwas kostete. Man stand hinter der Bahn. Man wusste, was man daran hatte, nämlich eine Mobilität, die langlebig, sicher, günstig und die für alle zugänglich ist.

Der ‚Blaue Pfeil’ steht auch für diesen Willen, in eine kollektive Aufgabe zu investieren. Er steht für den Gemeinsinn und für die Courage unserer Vorfahren, an der Zukunft zu bauen. Und er steht für die menschliche Grösse, in schwierigen Zeiten nicht nur an sich selbst und an die eigenen Bedürfnisse zu denken, sondern für andere vorzusorgen. Verglichen mit den Dreissigerjahren geht es uns heute sehr gut, unverschämt gut. Wir können es uns leisten, in die Zukunft zu investieren. Wir tun es viel zu wenig.

Vielleicht weckt der ‚Blaue Pfeil’ bei der heutigen Generation die Lust, selbst auch etwas für die Allgemeinheit auf die Beine zu stellen, das in hundert Jahren preisgekrönt wird?

Wenn der Denkmalpreis heute an den ‚Blauen Pfeil’ geht, dann geht er auch an alle die Menschen in der Schweiz, die froh und dankbar sind für das, was unsere Vorfahren für uns vorgesorgt haben – zum Beispiel für unsere grossartigen Bahnen und für den öffentlichen Verkehr, der allen die Chance gibt, überall hin zu kommen.

Auch aufs Podest.

Ich gratuliere ganz herzlich und mit grosser Freude!“

 

Auszeichnung eines mobilen Kulturguts als Premiere

Der Schweizer Denkmalpreis der KSD wurde 2015 zum achten Mal ausgeschrieben. Dass diesmal der „Blaue Pfeil“ zu den vier Preisträgern gehört, ist eine Premiere: noch nie ist bisher ein „mobiles Kulturgut“ ausgezeichnet worden.

Der Blaue Pfeil mit Namen BCFe 4/6 Nr. 736 BLS ist das letzte erhaltene Fahrzeug der Serie vor dem Abbruch. Einer der beiden Abteile wurde bereits einmal im Jahr 1985 restauriert, das zweite Abteil befindet sich heute noch im ursprünglichen Look. Der Blaue Pfeil war bis 1983 auf dem BLS-Streckennetz und bis 1999 auf dem Netz der Sensetalbahn in Betrieb. Der Tramverein Bern hatte das letzte Fahrzeug vor dem Abbruch gerettet und es 2011 für einen symbolischen Betrag an die BLS-Stiftung übergeben.

Die BLS-Stiftung restaurierte den Preisträger nach dem Motto: So wenig wie möglich, so viel wie nötig und legte das Gewicht auf die Erhaltung der historischen Substanz. So präsentiert sich der Blaue Pfeil äusserlich im wesentlichen Zustand von 1938. Die bei der Renovierung von 1985 veränderten Fenster wurden wieder in den ursprünglichen Zustand versetzt und können heute noch – in den modernen Bahnen undenkbar – auch während der Fahrt geöffnet werden.

Beide Führerstände sind offen, damit Passagiere neben dem Lokführer sitzen und wie anno dazumal eine Rundumsicht geniessen können. Weitere wichtige historische Teile sind das WC, die Gefängniszelle(!) und der Post- bzw. Gepäckraum.


Belle Epoque

Zu den Gratulanten gehörten in Kandersteg, wo der „Blaue Pfeil“ auf seiner Extrafahrt einen Halt einlegt, auch Akteure der Belle-Epoque-Woche. Während der letzten Januar Woche wird jeweils in ganz Kandersteg die Zeit zurückgestellt: Die Belle Epoque lebt in winterlicher Nostalgie wieder auf! Gäste so wie Einheimische ziehen durch die verschneiten Strassen, selbstverständlich in stilgerechter Bekleidung aus der Zeit der Jahrhundertwende.

Der Event Belle Epoque gilt in der ganzen Schweiz als einziger seiner Art. Wer also einmal in die Zeit seiner Vorfahren abtauchen möchte, reist Ende Januar für ein paar Tage nach Kandersteg, besorgt sich in einem Kleiderverleih das passende Outfit und versucht sich in den Anstandsregeln des jungen 20. Jahrhunderts. Dass dieses Jahr sogar ein „Belle-Epoque-Zug“ mit von der Partie war, dürfte sowohl die Veranstalter der Nostalgiewoche wie für die Teilnehmer der Extrafahrt des Blauen Pfeils ein Highlight gewesen sein.

Unterwegs mit dem Blauen Pfeil 2016

Der Blaue Pfeil kann gemietet werden und ist das ideale Charterfahrzeug für gesellige Erlebnisfahrten. Der Doppelbetriebwagen ist für maximal 130 Fahrgäste ausgelegt.

Für 2016 sind diverse Sonderfahrten vorgesehen, wie Frühstücksfahrten, ein Foodbattle der Gastropartner, oder eine Fonduefahrt durchs Saanenland. An drei Sonntagen wird der historische Blaue Pfeil das moderne Rollmaterial der BLS im Berner Oberland ersetzen. Auf der Lötschbergerstrecke oder zwischen Spiez und Interlaken Ost kann man mit einem normalen Fahrausweis „historisch“ reisen.

Weitere Infos: www.bls.ch/blauerpfeil

 


 

Ferienmesse Bern verbreitet Ferienlaune

Diesen Donnerstag lädt die Ferienmesse Bern zum 31. Mal alle Ferienhungrigen ein. Neben dem Sonderthema «Fokus Mittelmeer» zählen die grosse Busreiseausstellung, über 200 spannende Reisevorträge aus aller Welt und die Ausstellung des Landschaftsfotografen Patrick Loertscher zu den Höhepunkten der Messe. Gleichzeitig findet die Parallelmesse activPLUS statt. Die Ferienmesse Bern findet vom 14. bis 17. Januar 2016 auf dem BERNEXPO-Gelände statt.

Darf es ein bisschen Meer sein? Kein Problem, denn die Mittelmeer-Region steht dieses Jahr im Zentrum der Ferienmesse Bern. Wenn es denn lieber eine Kulturreise durch Südostasien oder Aktivferien für die ganze Familie sein sollen, auch gut. Die vielen Reisespezialisten helfen dabei, in der Fülle von Möglichkeiten die individuelle Traumreise zusammenzustellen. «Wir bedienen alle Geschmäcker, ob luxuriös oder einfach, warm oder kalt und exotisch oder klassisch – die Reisetrends 2016 warten darauf, entdeckt zu werden», freut sich Messeleiter Patrik Weidenmann. Die Ferienmesse Bern versetzt das Publikum garantiert in Ferienlaune.

Mittelmeergefühle

Das Reisen in Länder, die das Mittelmeer säumen, erfreut unsereins seit jeher grosser Beliebtheit: Ein Spaziergang durch die schmalen Gassen der malerischen Städtchen, der Duft von Pinienwäldern und Olivenöl und die versteckten, türkisblauen Buchten. Für alle, die dabei ins Schwärmen kommen, bietet die Ferienmesse Bern genau das Richtige. Unter «Fokus Mittelmeer» präsentieren sich dieses Jahr verschiedene Landesvertretungen und auf diese Destinationen spezialisierte Reiseanbieter. Beim mediterranen Markt in der Eingangshalle finden sich diverse regionale Spezialitäten. Für eine kleine Verschnaufpause vom Messetrubel eignet sich ein Halt auf der Piazza Mediterrana – Gelati inklusive.

Reisen auf grossen Rädern

Seit einigen Jahren ist die Sonderausstellung Busreisen ein fester Bestandteil der Ferienmesse Bern. Eine bequeme Art motorisiert zu reisen – zurücklehnen und die vorbei rasende Landschaft geniessen. Vor Ort können die Vorzüge selbst getestet werden: 13 Reisebusse stehen zum Testsitzen bereit. Die Schweizer Busunternehmer freuen sich darauf, die neusten Reiseprogramme 2016 zu präsentieren.

Eintauchen in ferne Welten

Die Ferienmesse Bern präsentiert in neun Vortragsräumen über 200 Vorträge. Experten berichten von ihren Reiseabenteuern und plaudern aus dem Nähkästchen. Die Themenpalette ist enorm breit und reicht von «Costa Rica – Pura Vida» über «Hurtigruten – die schönste Seereise der Welt» bis zu «Australien – unterwegs im Outback». Für alle Naturliebhaber mit einem Auge fürs Ästhetische zeigt der Schweizer Landschaftsfotograf Patrick Loertscher in seiner Ausstellung atemberaubende Naturspektakel aus aller Welt.

Parallelmesse activPLUS

Zum Inventar der Ferienmesse Bern gehört ebenfalls die activPLUS – eine Messe, die sich auf ein aktives und älteres Publikum 50+ spezialisiert. Dabei dreht sich alles um die Themen Gesundheit, Freizeit und Alter. Der activPLUS Parcours führt mit acht Posten auf spielerische Weise durch die Messe. Informative Vorträge, zum Beispiel rund um die Berner Wanderwege oder zur Chinesischen Medizin, gibt es im activPLUS Forum. Vor Ort ist dieses Jahr auch die Pro Senectute Kanton Bern, welche sich mit dem Internetzugang im Alter auseinandersetzt.

 

Tourism Professional Meeting (TpM): Sharing Economy and New Digital Marketing Trends. Was bedeutet dies eigentlich?

Sie haben schon immer davon geträumt, in Miami eine Villa am Meer zu mieten? Sie möchten von Genf nach Monaco fahren, aber die Autofahrt ist zu teuer? Oder Sie möchten Ihr Auto mit Profit verkaufen? Dank Unternehmen wie Airbnb, BlaBlaCar oder eBay, die massgeblich zur Entwicklung der Sharing Economy beigetragen haben, ist dies jetzt möglich. Dieser Kokonsum oder kollaborative Konsum ist eine regelrechte Revolution für die einen, eine Modeerscheinung für die anderen, aber lässt niemanden kalt!

Die 16. Ausgabe des Tourism Professional Meeting (TpM), das sich mit diesem neuen Trend befasst, findet am Freitag, 4. Dezember 2015 in der Aula der HES-SO Valais-Wallis in Siders statt. In der Sharing Economy werden Objekte oder Dienstleistungen über das Internet getauscht oder gegen ein Entgelt zur Verfügung gestellt. Diese Entwicklung ist auch für den Tourismus wichtig und muss von den Akteuren dieses Sektors verstanden werden, um insbesondere durch die Innovation von Verfahren und Produkten darauf reagieren zu können. Am diesjährigen TpM werden sich verschiedene Persönlichkeiten wie Steve Salom, Schweizer Manager von Uber, Thomas Allemann vom Verband hotelleriesuisse oder Gavin Bate, CEO von Adventure Alternative, zu diesem aktuellen Thema äussern.

Am Nachmittag finden zwei Workshopreihen statt, die sich mit dem digitalen Marketing befassen werden. Das Internet hat nicht nur die Sharing Economy stark vorangetrieben, sondern auch die Regeln des Marketings verändert. Der Tourist steht neu im Mittelpunkt und wird selber zum Akteur. Das herkömmliche, auf die Produkte ausgerichtete Marketing wurde durch ein digitales, individuelles und kundenorientiertes Angebot ersetzt. Diese Workshops werden von renommierten Experten wie Claude Samuel Blatter, Account Manager bei Facebook oder Marc Berger, Gründer von Hey! geleitet.

Das TpM in Siders wird jedes Jahr vom Studiengang Tourismus und dem Institut Tourismus der HES-SO Valais-Wallis sowie dem Tourism Club und der International Federation for Information Technology and Travel & Tourism (IFITT) Chapter Switzerland organisiert. Diese Veranstaltung setzt sich jeweils mit aktuellen Themen auseinander und bietet Tourismusfachleuten eine Plattform zum Austausch. Zu den Zielen gehören unter anderem die Abschätzung zukünftiger Entwicklungen sowie die Verfolgung der Neuerungen (Technologien, Konsumentenverhalten, Vertriebswege…), welche es ermöglichen, in einer komplexen, dynamischen und globalen Tourismuswirtschaft wettbewerbsfähig zu bleiben.

Anmeldungen unter: http://etourism-monitor.ch/tpm/
 

Hitliste der Ärgernisse: Das nervt die Schweizer auf Reisen

Wo den Eidgenossen der Puls hochgeht

Die Reisesuchmaschine KAYAK hat nachgefragt, was Schweizer Reisende beim Fliegen und im Hotel am meisten stört

  • 29 Prozent der Fluggäste genervt von voreiligem Aufstehen nach der Landung
  • Turbulenzen verderben den Appetit
  • Im Hotel bemängelt jeder dritte Gast die fehlende Flexibilität beim Check-in
  • Zürich, 6. Mai 2015 (w&p) – Hektische Mitreisende und Zwangscampieren in der Hotellobby: Die Möglichkeiten, sich im Urlaub aufzuregen, sind vielfältig. Pünktlich zum Start der Urlaubssaison hat die Reisesuchmaschine www.KAYAK.ch bei Usern nachgefragt, was diese am meisten beim Reisen stresst. Mit den Ergebnissen der Umfrage hat KAYAK die Nerv-Hitliste der Schweizer beim Fliegen sowie beim Aufenthalt im Hotel zusammengestellt:

    Die drei grössten Stress-Faktoren beim Fliegen:

    Platz 1: Die Aufspringer

    Auf die Palme bringen lässt sich jeder dritte Schweizer von Passagieren, die unmittelbar nach der Landung hektisch aufspringen und nach dem Handgepäck kramen. In der Tat macht dieses Verhalten keinerlei Sinn. Denn bis die Gangway an das Flugzeug herangefahren wird, dauert es in der Regel einige Minuten.

    Platz 2: Die Kofferdrängler

    Ähnlich aufregen können sich ein Fünftel der Schweizer Reisende über Gedrängel am Gepäckband – insbesondere, wenn sich Mitreisende ganz vorne ans Band stellen, um ihren Koffer in der Menge schneller zu erspähen.

    Platz 3: Die eiligen Einsteiger

    Ein weiteres „Nervthema“ sehen die Schweizer auch beim Boarding-Prozess. So verursachen alldiejenigen, die bereits lange vor dem Aufruf schon am Gate Schlange stehen, verständnisloses Kopfschütteln bei 21 Prozent der Schweizer Flugreisenden.

    Worüber ärgern sich KAYAK-Nutzer am meisten beim Fliegen? (Die häufigsten Antworten in %)

    1. 29 %: Über alle, die sofort aufstehen, nachdem das Flugzeug gelandet ist

    2. 21 %: Über Mitreisende, die sich direkt ans Gepäckband stellen, in der Hoffnung, so schneller an ihr Gepäck zu kommen

    3. 21 %: Über Leute, die sich schon anstellen, obwohl das Boarding noch gar nicht begonnen hat

    4. 14 %: Über Turbulenzen während des Essens

    5. 7 %: Über tosenden Applaus bei der Landung

    6. 7 %: Wenn man mit einem Bus zum Flugzeug fahren muss, obwohl dieses nur 50 Meter entfernt vom Terminal steht

    7. 1 %: Sonstiges

    Top 3 der nervigsten Aspekte beim Hotelaufenthalt:

    Platz 1: Unflexible Check-in-Zeiten

    Befragt man die Schweizer nach dem nervigsten Erlebnis beim Hotelaufenthalt, regen sich fast 30 Prozent über die unflexiblen Check-in-Zeiten auf. Wer früh landet, muss oftmals bis 15:00 Uhr in der Lobby ausharren, bevor er auf sein Zimmer darf.

    Falls Reisende einen frühen Flug gebucht haben, aber der Check-in im Hotel erst ab 14:00 Uhr beginnt, lohnt es sich im Hotel nachzufragen, ob eine frühere Anreise möglich ist. Zusätzlich gibt es jetzt bei KAYAK den Service „Sofort-Check-in für Hotels“. „Mit unserem neuen Tool haben Reisende seit Kurzem bei vielen auf KAYAK.ch eingebundenen Hotels, die Möglichkeit vorab im Hotel einzuchecken“, sagt Julia Stadler Damisch, Regional Director von KAYAK Deutschland, Österreich und Schweiz. „Dabei kann man dann auch direkt die persönliche Ankunftszeit sowie Zimmerpräferenzen angegeben und sich vor Ort Zeit an der Rezeption sparen.“

    Platz 2: Eingeschränkte Öffnungszeiten

    In eine ähnliche Richtung geht die unflexible Gestaltung von Frühstückszeiten. Wird das Buffet bereits um neun Uhr abgeräumt, finden das ein Drittel der Schweizer alles andere als serviceorientiert. Auch die frühe Schliessung des Pools sorgt bei zahlreichen Befragten für Unmut.

    Platz 3: Error bei der Schlüsselkarte

    Auch wenn sich die Rezeption beim Check-out oftmals kulant zeigt und Gäste noch ein bis zwei Stunden länger als 12:00 Uhr im Zimmer verweilen lässt – die Key-Card spricht oft eine andere Sprache. Die wird in der Regel dennoch mittags deaktiviert und muss vom Personal entsprechend wieder reaktiviert werden. 26 Prozent der Schweizer stört dies massiv.

    Was bringt KAYAK-Nutzer zur Verzweiflung, wenn sie im Hotel übernachten? (Die häufigsten Antworten in %)

    1. 30 %: Check-in-Zeiten: besonders nervig, wenn man schon morgens ankommt und ewig in der Lobby warten muss

    2. 29 %: Eingeschränkte Öffnungszeiten: Hotel-Pool oder -Spa sind nur zwischen 17:00 Uhr und 19:00 Uhr geöffnet oder das Frühstücksbuffet wird schon um 9:00 Uhr abgeräumt

    3. 26%: Wenn die Key-Card nach 12:00 Uhr mittags nicht mehr funktioniert, obwohl man extra vorher Late Check-out angemeldet hat

    4. 14 %: Die Preise der Minibar: Wieso kostet ein Schokoriegel hier 2 Euro?

    5. 1 %: Hotel-Angestellte, die das “Bitte nicht stören”-Türschild einfach ignorieren

    Darüber ärgern sich Europas Nationen:

    Die meisten Befragten aus anderen Ländern stören sich auch an Mitreisenden, die sofort aufstehen, wenn das Flugzeug gelandet ist. Nur in Italien ärgert man sich noch mehr über den tosenden Applaus bei der Landung (24 Prozent). Russische Reisende empfinden die scheinbar unnütze Busfahrt vom Gate zum Flugzeug als besonders nervenzerrend (36 Prozent). Bei Hotelaufenthalten sind sich fast alle Nationen einig, dass späte Check-in-Zeiten stören. Interessant: Franzosen scheinen besonders schlechte Erfahrung mit indiskretem Personal gemacht zu haben. 29 Prozent gaben an, dass Hotel-Angestellte, die das “Bitte nicht stören”-Türschild ignorieren, den Hotel-Aufenthalt beeinträchtigen. Zum Vergleich: In der Schweiz stört das nur einen von 100 Gästen.

     
     

    Flugangst: App überwacht Passagiere mit Sensoren

    Studenten arbeiten an ausgeklügeltem Monitoring-System für Reisende

    Amstelveen/Delft (pte/06.05.2015/06:00) Flugpassagiere mit Beschwerden wie Reisekrankheit oder Ängsten können schon bald mit einer speziellen App identifiziert und vom Bordpersonal behandelt werden. An diesem neuartigen System arbeiten KLM http://klm.com und Studenten der Delft University of Technology http://tudelft.nl . "Zukunftstrends für Flugzeuge weisen auf besseres Monitoring an Bord hin", erklärt Projektmitarbeiterin Flaminia Del Conte http://flaminiadelconte.com .

    Sitze mit Sensoren

    Die App, die während des Fluges rund um die Uhr eingeschaltet bleibt, zeichnet den gesundheitlichen Zustand der Fluggäste permanent auf. Ein Sensor kann darüber hinaus auch die Herzfrequenz messen. Gerade ängstliche Passagiere könnten von dieser Funktion profitieren, denn Panikattacken sind somit frühzeitig erkennbar.

    Alle Sensoren sind in die Sitze des Flugzeugs integriert und können somit Temperatur und weitere Körperfunktionen überwachen. Obwohl die App nach wie vor nur in Konzepten existiert, ist die weitere Entwicklung nicht unwahrscheinlich, denn technologische Voraussetzungen existieren bereits. Automobilfabrikanten zeigen sich ebenfalls sehr interessiert an dem ausgeklügelten System.

    Mit Crew verbunden

    "Die speziell ausgestatteten Sitze sind mit der Bord-Crew verbunden. Sie loggen sich ein, um den Zustand bestimmter Passagiere abzurufen. Bei problematischen Anzeichen können sich Crew-Mitglieder umgehend um den betroffenen Fluggast kümmern", so Del Conte abschließend. Die einzige große Hürde des Projekts sehen die Entwickler im Datenschutz. Sie rechnen damit, dass es Ausnahmewünsche und Ansprüche verschiedener Passagiere geben könnte, die das Projekt erschweren.

     
     

    "The Power of Passports"

    Hans-Christoph Keller Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Humboldt-Universität zu Berlin

    HU-Soziologe untersucht Möglichkeiten des visumfreien Reisens

    Für viele Touristen mag die Beantragung eines Visums zur Einreise lästig oder gar anachronistisch wirken – Brauchen sie doch oft nur den Pass, um in ein anderes Land einzureisen. Dass diese privilegierte Praxis der Einreise jedoch vor allem Bürgern aus Staaten des globalen Westens vorbehalten ist, bleibt häufig unbeachtet. Im Rahmen einer empirischen Studie konnte ein Forschungsteam unter Leitung von Prof. Dr. Steffen Mau vom Institut für Sozialwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) zum ersten Mal zeigen, dass die Möglichkeiten des visumfreien Reisens in den vergangenen 40 Jahren zwar deutlich größer wurden, diese weltweit aber immer ungleicher verteilt sind. Die Ergebnisse der Studie „The global mobility divide: How visa policies have evolved over time” wurden im Journal of Ethnic and Migration Studies veröffentlicht.

    Für ihre Analyse griffen die Forscher auf die Daten des Travel Information Manual zurück, ein monatlich von der International Air Transportation Association herausgegebenes Servicebuch für Fluglinien und Reiseagenturen. „Wir konnten so die Richtlinien visumfreien Reisens – also die Einreise ohne vorherige Visumbeantragung für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen – von über 150 Ländern in den beiden Jahren 1969 und 2010 miteinander vergleichen“, erklärt Professor Steffen Mau. „Im Vergleich zu bisherigen Untersuchungen zeigen wir nicht nur die gegenwärtige Verteilung der Mobilitätsrechte, sondern ihre Veränderung im Zeitvergleich und vor allem im globalen Maßstab“, so der HU-Soziologe.

    Während im Jahr 1969 die Möglichkeiten des visumfreien Reisens weltweit noch relativ gleichverteilt waren, hat sich zum Jahr 2010 eine starke globale Polarisierung herausgebildet. Wohlhabende Länder und die Mitglieder der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD-Länder) boten ihren Bürgern beispielsweise in den vergangenen 40 Jahren eine immer größere Reisefreiheit. Andere Regionen, insbesondere frühere Kolonialländer und die Länder Nordafrikas, konnten sich dieser Entwicklung nicht anschließen.

    Die Ergebnisse des Teams zeigen außerdem: Spitzenreiter im Hinblick auf visumfreies Reisen war im Jahr 2010 Irland, dessen Einwohner in 82 von 166 Ländern ohne vorherige Beantragung eines Visums einreisen konnten. Den letzten Platz teilten sich Afghanistan und Somalia. Afghanen und Somalier durften lediglich in Haiti visumfrei einreisen. Diese Polarisierung vollzieht sich auch zwischen Kontinenten. Bewohnern Europas war es im Jahr 2010 erlaubt, in durchschnittlich 62 von 166 Ländern visumfrei einzureisen, Bewohnern Afrikas hingegen nur in 15. Als Vergleichswert: 1969 reisten Europäer in 40 und Afrikaner in 19 von 155 Ländern visumfrei ein.

    „Der Eindruck, dass die Globalisierung zwingend eine allgemeine Steigerung von Mobilitätsmöglichkeiten mit sich bringe, täuscht. Unsere Studie zeigt vielmehr, dass wir in einer geteilten Welt der Mobilen und Immobilen leben und mit einem mobility divide – einer Kluft – konfrontiert sind“, fasst Steffen Mau zusammen. „Grenzen für Bürger der westlichen Hemisphäre werden immer weniger als Mobilitätshindernis wirksam. Ihre Barrierewirkung für andere Gruppen hat sich aber sogar erhöht, nicht zuletzt aufgrund von Ängsten vor unkontrolliertem Zustrom.“

     

    .10.12.2014

    Neu: Bern – Calvi direkt mit Helvetic

    Die Insel der Schönheit lockt

    (Dornbirn, 10. Dezember 2014) Die Anreise nach Korsika aus dem Schweizer Mittelland verkürzt sich von einem Tag im Auto und einer Nacht auf der Fähre auf nur noch eine gute Stunde in der Luft: Ab 31. Mai bis und mit 4. Oktober 2015 fliegt jeden Sonntagmittag eine Fokker 100 von Helvetic Airways im Auftrag von Rhomberg Reisen ab Bern nach Calvi im Nordwesten der französischen Mittelmeer-Insel. „Die Flugzeiten sind ideal“, sagt Marketingleiter Thomas Brandl, „die Gäste erreichen genau dann ihre Unterkünfte, wenn diese für sie bereit sind“. Der Korsika-Spezialist seit 1959 führt das vielseitigste deutschsprachige Programm für Ferien in Hotels, Villen, Häusern und Wohnungen. Abgerundet wird das Angebot mit Themenreisen für Velofahrer, Wanderer und kulinarische Geniesser. Für Raschentschlossene gilt der Frühbucherbonus auf allen Korsika-Angeboten bis Ende Januar 2015. Der umfassende, 124-Seiten starke Korsika-Katalog ist auf der Website zum Download hinterlegt. Buchungen sind ab sofort möglich über die Schweizer-Gratistelefonnummer 0800 800 892, online unter www.rhomberg-reisen.com und in Reisebüros. Rhomberg ist an der Berner Ferienmesse präsent in der Halle 2, am Stand 2.0.230.

    10.11.2014

    Laos: Magie der Einfachheit lockt Touristen an

    Faszinierendes UNESCO-Kulturerbe Luang Prabang nachgefragt

    Luang Prabang (pte) Lange Zeit war Laos das vergessene Land Südostasiens. Seit seiner Öffnung für den Tourismus in den 1990er-Jahren hat sich viel getan. Dennoch gilt das Land immer noch als Geheimtipp. Wer eine Laos-Reise macht, sollte einen längeren Besuch in der alten Königsstadt Luang Prabang einplanen, denn die 1995 zum UNESCO-Weltkulturerbe erhobene Stadt, hat sehr viel Sehenswertes zu bieten.

    Der Reiseveranstalter FTI-Touristikt bietet geführte Laos-Touren an, die die wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Programm haben. Man arbeitet mit der regionalen B2B-Partneragentur Easia-Travel, die beste Kenntnissse über die lokalen Gegebenheiten hat. Örtliche Reiseleiter sind ohnehin ratsam, da ein Großteil der Bevölkerung keine Fremdsprachen spricht.

    Exil-Laoten als Hotelbetreiber

    Die "Villa Chitdara" , die vor sieben Jahren vom Ehepaar Chitdara im Herzen der Stadt im traditionellen Stil errichtet wurde, ist ein solches Beispiel. "Wir haben insgesamt 15 Zimmer", so der Junior-Chef und Hotelmanager Alex Chitdara gegenüber pressetext. Er wurde als Sohn eines laotischen Ehepaars in Frankreich geboren. Vor knapp zehn Jahren gingen seine Eltern wieder zurück in ihre alte Heimat, um ins Tourismusgeschäft einzusteigen.

    "Ich glaube, dass es wichtig ist, die Kunden-Bedürfnisse zu kennen und diese in unserem Haus einzubringen", erklärt der Manager. "Der Großteil unserer Gäste kommt aus Europa und wir wollen ihnen sowohl eine wohnliche Unterkunft als auch einen großen Garten bieten." Für den Hotelbetreiber ist das gesamtkulturelle Geschehen in der Stadt ein wichtiges Werbemittel.

    Traditionelles Land mit vielen Festen

    "Laos ist ein sehr traditionelles Land, bei dem Feste und Rituale eine große Rolle spielen. Das fängt schon beim 'Tak Bat' - der morgendlichen Almosenprozession der Mönche - an, die direkt vor unserem Haus vorbeigeht. Dazu kommen aber natürlich auch all die anderen Festivitäten, die über das ganze Jahr verteilt sind."

    "Das Leben in Laos ist einfach, denn die Grundhaltung der Menschen ist sehr positiv", so Chitdara. Das erleichtere das Leben ungemein. "Wenn man sich längere Zeit hier aufhält und dann zurück nach Europa geht, fällt einem das natürlich noch mehr auf. Der Buddhismus hat im täglichen Leben immer noch einen hohen Stellenwert", unterstreicht der Hotelier.

    Kulinarische Abenteuer am Mekong River

    "Die Küche in Laos ist vielleicht nicht so vielfältig wie jene in Thailand, aber es gibt dennoch einige Spezialitäten, die man hier ausprobieren sollte", meint Chitdara. Im Hotel serviert man zum Frühstück auf Wunsch die traditionelle Reisnudelsuppe mit Limetten und Chili. "Die Europäer mögen das Essen hier, denn wir haben auch erstklassige Baguettes - eine Tradition, die die französischen Kolonialisten hinterlassen haben - sowie eine köstliche traditionelle Bratwurst nach Luang Prabang Style."

    "Es lohnt sich jedenfalls einige Tage in der alten Hauptstadt zu verweilen, denn neben der faszinierenden royalen Geschichte, den orangerot gekleideten Mönchen in den zahllosen Tempelanlagen und dem eindrucksvollen Blick auf den Mekong und dem Nam Khan, gibt es in der Umgebung Elefantenwanderungen, Kochkurse, Fahrradtouren, Flussfahrten, Wasserfälle und erholsame Massagen."

    17.07.2014

    Predictive Analytics: Zukunftsprognosen von Reisedaten ermöglichen Einsparpotenzial für Firmen und besseren Service für Reisende

    Hauptmotivator für die Analyse von Reisedaten sind Kosteneinsparungen. Hierbei sind sich 80 % der von AirPlus International befragten Travel Manager einig. Bis dato führen noch wenige Firmen derlei Analysen durch. Die Anzahl derer, die spezielle Tools nutzen, wächst jedoch kontinuierlich.

    Zürich, 17. Juli 2014 – Es ist kein Geheimnis, dass die Reiseindustrie massive Datenmengen generiert: Jede Buchung – ob Flug, Hotel, Mietwagen oder Bahn – bringt eine Vielzahl von Daten mit sich. Durch die Verwendung dieser Daten können Unternehmen nicht nur Kosteneinsparungen, sondern auch Wettbewerbsvorteile generieren, während sie innerhalb ihrer unternehmerischen Handlungen neue Geschäftsfelder kreieren. Der Schlüssel für die erfolgreiche Datennutzung sind Zukunftsprognosen (Predictive Analytics) – ein Teilaspekt der Datenschürfung, der Informationen vorheriger Daten extrahiert und nutzt, um künftige Trends und Verhaltensmuster vorherzusagen. Doch nur jeder sechste Travel Manager gibt in der Umfrage von AirPlus International an, dass in seiner Firma Geschäftsreisedaten in Form von Zukunftsprognosen mithilfe neu entwickelter Methoden oder Technologien durchgeführt werden. Derzeit verwenden in der Schweiz lediglich 3 % der Firmen spezielle Analysetools, die für alle Reisedaten genutzt werden (global 6 %). Dies, obwohl eine ausreichende Datenbasis sowie Analysetools zur Verfügung stehen.

    Zukunftsprognosen: auf dem Vormarsch im Reise-Management

    Die Studie von AirPlus International zeigt, dass weltweit 79 % der Firmen ihre gesammelten Reisedaten analysieren, um die Kosten zu kontrollieren. 40 % tun dies, um Verhandlungen mit Anbietern besser führen zu können und 38 %, um ihre Reiserichtlinien zu kontrollieren. Nebst dieser eher gewöhnlichen Verwendungen, gibt nur weniger als ein Drittel der Befragten an, die Daten auch für Voraussagen oder Analysen des Verhaltens der Reisenden zu verwenden. Nichtsdestotrotz gibt es hierbei Unterscheidungen was die Unternehmensgrösse angeht. So nutzen nur 28 % der KMU die gesammelten Geschäftsreisedaten für Vorhersagen und kaum mehr als 20% für Verhaltensanalysen. Bei grossen Unternehmen hingegen machen sich rund 50 % die Daten zu nutze. Trotz des noch raren Einsatzes sehen insgesamt 35 % der Travel Manager Zukunftsprognosen als Chance an, um einen besseren Einblick in ihren Geschäftsbereich zu erhalten (schweizweit nur 15 %). Für 65 % der Schweizer ist es überhaupt nicht relevant (global 54 %) und nur 10 % der Befragten sehen das Thema als potenzielle Bedrohung für die Privatsphäre an (global 3 %).

    Applikationen für das Geschäftsreise-Management

    Es gibt bereits ausgeklügelte Applikationen für Geschäftsreisende, die die Preisentwicklung von Fluggesellschaften und Hotels vorhersagen. Beispielsweise die Funktion „Price Trend“ von Kajak, die dem Reisenden anhand vorab evaluierter Daten vorschlägt, sofort zu buchen oder noch zu warten, bis der Preis fällt. Die Analyse des Reiseverhaltens ist eine Kombination aus Dienstleistung am Reisenden und einer noch präziseren Methode der Kostenkontrolle. Haben Firmen klare Vorstellungen der Mitarbeiterpräferenzen, können sie diese schon vorab in Betracht ziehen; wie ein Reservierungswechsel für einen bestimmten Sitzplatz oder ein bevorzugtes Hotelzimmer in einem der oberen Stockwerke. Dies verursacht im Vorfeld keine zusätzlichen Gebühren und verbessert das Reiseerlebnis des Mitarbeiters.

    Zwei bereits etablierte Beispiele der Datennutzung zur Steigerung der Reisezufriedenheit sind „Agony“ von Hipmunk, das Flugpreise sortiert (Kombination aus Preis, Länge und Anzahl der Stopps) sowie „Ecstasy“ für Hotels (Kombination aus Preis, Sternekategorie und Destination). Derzeit werden Apps im Geschäftsreise-Management aber noch hauptsächlich für den mobilen Check-in genutzt (46 % in der Schweiz, 38 % global). Erst an zweiter Stelle für Reisebuchungen (21 % Schweiz, 24 % global) und nur mit 5 % für die Buchhaltung von Reisekosten (global 12 %).

    Predictive Analytics gewinnen an Einfluss

    Laut der International Data Cooperation wird das weltweit produzierte Datenvolumen innerhalb der nächsten zwei Jahre um 100 % steigen. Datenbestände werden zum entscheidenden Wettbewerbs- und Indikationsfaktor, denn Predictive Analytics ermöglichen Firmen ihre grossen Datenmengen professionell zu managen und mehr Einblicke in ihr Geschäft zu erhalten. Während man sich auf die strategischen Möglichkeiten solcher Datenanalysen fokussiert, bleibt der Sicherheits- und Privatsphäre-Bereich dennoch kritisch. Schlussendlich wird die intelligente Verbindung von Online-Plattformen, Booking-Tools und Zahlungsinformationen jedoch künftig dazu führen, dass Travel Manager mit Zukunftsprognosen Kosteneinsparungen generieren und ihren Reisenden einen besseren Service bieten können.

    AirPlus International:

    AirPlus ist ein führender internationaler Anbieter von Lösungen für das tägliche Management von Geschäftsreisen. Über 41‘900 Firmenkunden setzen bei der Bezahlung und Auswertung ihrer Geschäftsreisen auf AirPlus. Unter der Marke AirPlus International werden die Produkte und Dienstleistungen weltweit vertrieben. Der AirPlus Company Account ist das erfolgreichste Abrechnungskonto innerhalb des UATP. Weitere Informationen auf www.airplus.com

    07.07.2014

    Reisesicherheit dank Online-Safe im Gepäck

    Verlorene Reisepässe, Ausweise und Dokumente bedeuteten früher oft das abrupte Ferienende. Das Online-Hochsicherheitsschliessfach SecureSafe macht diesem Szenario ein Ende. Alle wichtigen Dokumente und Passwörter können darin digital abgelegt, gespeichert, vor Fremdzugriff geschützt und rund um den Globus abgerufen respektive ausgedruckt werden.

    Zürich, 7. Juli 2014 – In den Ferien will man abhängen, sich loslösen vom Alltag und die Seele baumeln lassen. Möglichst kein Ärger und Stress ist angesagt, am allerwenigsten mit Behörden in fremden Ländern. Wichtig ist daher speziell bei Fernreisen eine solide Vorbereitung, der sichere Umgang mit Bargeld, Kreditkarten und Reisedokumenten wie Pass, ID, Fahrausweis etc.

    Kommt unterwegs dennoch etwas abhanden, muss das nicht gleich das Ende aller Ferienträume bedeuten. Mit einem Account bei SecureSafe, dem sicheren Online-Schliessfach der Firma DSwiss, haben Reisende von all ihren wichtigen Dokumenten überall auf der Welt jederzeit eine sichere virtuelle Kopie im Gepäck. Geht zum Beispiel ein Reisepass verloren, kann er via SecureSafe-Konto über sämtliche Endgeräte vom Computer über den Tablet-PC bis zum Smartphone sofort wiederhergestellt werden.

    Persönliche Daten: Vom Zentralschweizer Felsmassiv sicher rund um die Welt

    Sicherheit gibt es bei SecureSafe schon zum Nulltarif. Die Grundversion des Internet-Datensafes kann über jeden Webbrowser sowie über Apps auch auf mobilen Endgeräten kostenlos genutzt werden – inklusive 10 MB Datenspeicher und 50 Passwörtern. Der Online-Speicher von SecureSafe ist immun gegen sämtliche Angriffe von Dritten.

    Das System wurde zu 100 Prozent in der Schweiz entwickelt, alle Kundendaten werden ausschliesslich in hochsicheren Schweizer Datenzentren gespeichert. Eines davon befindet sich in einem atombombensicheren ehemaligen Militärbunker im Kanton Uri, den die Schweizer Armee nach dem zweiten Weltkrieg in den Fels gebaut hat. «Mitten in der Schweiz verwalten wir die Daten unserer Kunden so sicher, dass sie, und nur sie überall auf der Welt zuverlässig darauf zugreifen können», verspricht Tobias Christen, CEO der DSwiss AG.

    Für weitere Informationen:

    DSwiss AG / SecureSafe
    Tim Kahrmann, Head Marketing & Communications
    Badenerstrasse 281, CH-8003 Zürich
    Tel.: +41 (0)44 515 11 11
    E-Mail: tim.kahrmann@dswiss.com

    Über DSwiss AG und SecureSafe

    Die auf hochsichere Internetdienste und langfristige Aufbewahrung wichtiger Daten spezialisierte DSwiss AG wurde 2008 gegründet und hat ihren Sitz in Zürich. Sie ist Hersteller des hochsicheren Online-Datenspeichers SecureSafe, den weltweit bereits mehr als 500'000 Personen zur Speicherung ihrer Dateien und Passwörter nutzen. Zudem liefern bereits mehrere Banken und Versicherungen in der Schweiz und im europäischen Ausland, wie z.B. die Allianz, UniCredit und ZKB, sensitive Dokumente wie Kontobelege in die SecureSafes ihrer Kunden ein.

    07.07.2014

    Beherbergungsstatistik im Mai 2014

    Zunahme der Logiernächte im Mai

    Neuchâtel, 07.07.2014 (BFS) – Gemäss den provisorischen Ergebnissen des Bundesamtes für Statistik (BFS) verzeichnete die Hotellerie in der Schweiz im Mai 2014 insgesamt 2,6 Millionen Logiernächte, was gegenüber Mai 2013 einer Zunahme von 2,2 Prozent (+55'000 Logiernächte) entspricht. Insgesamt 1,1 Millionen Logiernächte gingen auf das Konto der inländischen Gäste. Das ist ein Plus von 5,1 Prozent (+53'000 Logiernächte). Die Gäste aus dem Ausland generierten 1,5 Millionen Logiernächte, was eine leichte Zunahme von 0,1 Prozent bedeutet (+2100 Logiernächte). Da im Jahr 2014 Pfingsten auf den Monat Juni und im Jahr 2013 auf den Monat Mai fiel, sind die Resultate der Monate Mai und Juni gemeinsam zu betrachten, um die Auswirkungen von Pfingsten aufzuheben.

    Von Januar bis Mai 2014 kumulierte sich die Zahl der Logiernächte auf 13,9 Millionen. Dies entspricht einer Zunahme von 0,5 Prozent (+67'000 Logiernächte) gegenüber derselben Vorjahresperiode. Die Gäste aus dem Ausland verzeichneten 7,6 Millionen Logiernächte und damit eine Steigerung um 0,7 Prozent (+49'000 Logiernächte). Mit insgesamt 6,3 Millionen Logiernächten wies die inländische Nachfrage einen leichten Anstieg von 0,3 Prozent auf (+18'000 Einheiten).

    Logiernächtezunahme bei den Gästen aus Asien, Rückgang der Nachfrage aus Europa im Mai 2014

    Im Mai 2014 verzeichneten die Besucherinnen und Besucher vom asiatischen Kontinent einen Logiernächteanstieg von 33'000 Einheiten (+9,3%) gegenüber Mai 2013. China (ohne Hongkong) legte um 15'000 Logiernächte (+19,6%) zu und wies damit das stärkste absolute Wachstum aller ausländischen Herkunftsländer auf. Es folgen die Golfstaaten mit einem Logiernächteplus von 9700 Einheiten (+28,3%) und die Republik Korea mit einem Wachstum von 7200 Einheiten (+42,0%). Japan hingegen verzeichnete eine Abnahme um 2800 Logiernächte (-9,6%). Bei den Gästen aus Amerika resultierte ein Zuwachs um 6100 Logiernächte (+3,0%). Mit 6700 zusätzlichen Logiernächten (+4,8%) verzeichneten die Vereinigten Staaten die stärkste absolute Zunahme dieses Kontinents.

    Die Nachfrage aus dem europäischen Kontinent (ohne Schweiz) verringerte sich um 33'000 Logiernächte (-3,6%). Deutschland verbuchte ein Minus von 31'000 Logiernächten (-9,4%) und damit die deutlichste absolute Abnahme aller Herkunftsländer. Es folgen Russland mit einer Abnahme von 12'000 Logiernächten (-24,4%), die Niederlande mit einem Minus von 2300 Einheiten (-5,6%) und das Vereinigte Königreich mit einem Rückgang von 2200 Logiernächten (-2,0%). Im Gegensatz dazu registrierten Italien (+8600 Einheiten / +13,8%) und Frankreich (+3800 / +4,1%) ein Logiernächtewachstum. Die beiden Kontinente Afrika und Ozeanien verzeichneten Abnahmen von 2700 (-10,1%) bzw. 1200 Logiernächten (-4,0%).

    Logiernächtezunahme in den meisten Tourismusregionen im Mai 2014

    Elf der dreizehn Tourismusregionen wiesen im Mai 2014 gegenüber Mai 2013 eine Logiernächtezunahme auf. Die Region Zürich verzeichnete das stärkste absolute Logiernächtewachstum. Dieses umfasste 18'000 zusätzliche Logiernächte (+3,6%). Es folgen die Region Luzern / Vierwaldstättersee und das Wallis mit einem Plus von 9300 (+3,0%) bzw. 8200 Logiernächten (+7,1%). Die Region Basel verbuchte 8000 zusätzliche Logiernächte (+6,6%). Lediglich das Tessin und Genf mussten einen Rückgang hinnehmen; er betrug 5200 Logiernächte (-2,1%) bzw. 4700 Logiernächte (-1,8%).

    16.06-2014

    Der grosse Geschlechterkampf rund um den Urlaub. Wer bestimmt wirklich?

    Peter Huber

    Eine brandneue Studie zeigt: Frauen und Männer haben unterschiedliche Vorstellungen über ihre Rolle in der Urlaubsvorbereitung und -durchführung. Das verraten die Ergebnisse einer Befragung, die Ulmon unter mehr als 500 Deutschen, Österreichern und Schweizern durchgeführt hat. Lesen Sie die überraschenden Erkenntnisse im nachfolgenden Text.

    
Wien: Auch wenn die brütende Hitze vergangener Wochen überstanden ist, im Büro des Reiseführer-App Herstellers Ulmon geht es heiss her. Grund sind die Ergebnisse einer brandneuen Studie. Mitbegründer Florian Kandler wollte wissen, wie sich Frauen und Männer in der Urlaubsvorbereitung und -durchführung voneinander unterscheiden. Dazu hat er mehr als fünfhundert Deutsche, Österreicher und Schweizer befragt. Kandler erklärt: "Ziel war es, unsere Reise-App CityMaps2Go noch besser an die Bedürfnisse und Wünsche unserer 13 Millionen Kunden anzupassen. Das Ergebnis hat uns alle überrascht."


    Die halbe Belegschaft diskutiert. Zu unterschiedlich ist die Wahrnehmung der Geschlechter und schon die Reisevorbereitung zeigt, dass die Ansichten kaum unterschiedlicher sein könnten. So glauben mehr als die Hälfte aller weiblichen Befragten, dass das Reiseziel in erster Linie von Frauen ausgesucht wird. Nur zehn Prozent sind der Meinung, dass Männer diese Entscheidung treffen. Fragt man die Herren der Schöpfung, ändern sich die Antworten plötzlich schlagartig. So glaubt fast die Hälfte der männlichen Befragten, dass beide Geschlechter für die Auswahl verantwortlich sind, aber nur knapp ein Viertel ordnet diese Aufgabe eindeutig den Frauen zu. Ein Drittel von ihnen glaubt ausserdem, dass sie mehr für die Reise vorbereiten und planen als Frauen. Diese wiederum sind zu fast 70 Prozent der Meinung, dass die Vorbereitung ihr Metier ist. Zumindest eines ist sicher. Mehr Freude an der Reiseplanung hat die Frauenwelt auf jeden Fall. Und - davon sind sie überzeugt - auch mehr Talent.

    Wenn es um die Urlaubsbuchung geht, werden die Unterschiede noch deutlicher. Dabei ähneln sind die Zahlen zwar, jedoch wird jeweils das eigene Geschlecht als dominierend eingestuft. 60 Prozent sagen: Wir machen das! Nur 20 Prozent glauben, dass das andere Geschlecht für den Buchungsprozess verantwortlich ist.


    Und wer kümmert sich im Urlaub um die anfallende Arbeit? Das angestaubte Rollenbild, nachdem Frauen einkaufen, aufräumen und kochen, ist zumindest bei den Männern kein Thema. 70 Prozent der männlichen Befragten sind der Meinung, dass sie sich unterwegs gleichwertig um den Haushalt kümmern. Die Mehrheit der Frauen glaubt hingegen immer noch, dass die Arbeit bei ihnen hängen bleibt. Interessant: Bei den unter 40 Jährigen geht die Tendenz klar in Richtung gerechte Arbeitsteilung.


    Für die Navigation auf Reisen sind die männlichen Urlauber zuständig – das glauben sie zumindest selbst. Aber auch Frauen sind laut Studie der Ansicht, dass Männer besser Kartenlesen können und einen ausgeprägten natürlichen Orientierungssinn haben. Für die Wegfindung im Urlaub fühlen sie sich trotzdem oft selbst verantwortlich. Das kann Sarah Reiner bestätigen. Sie ist zuständig für die Produktentwicklung und der Meinung, dass sich Frauen damit zumindest genauso gut zurechtfinden können wie Männer. "Ich bekomme täglich Bestätigungen von Urlauberinnen, die mit CityMaps2Go erfolgreich fremde Städte erkunden.", so die smarte Produktmanagerin. Das Ende der Studie bringt dann auch Sarah zum Schmunzeln. Auf die Frage, wer im Urlaub lieber Shoppen geht, haben die Frauen klar die Nase vorne.

    02-06-2014

    Newsletter Schweizer Tourismuspolitik

    SECO - Der erste Newsletter zur Schweizer Tourismuspolitik.